Noch mehr Ärger über Schilderwald am Hertinger Tor: „Für Anwohner praktisch unmöglich, einen Parkplatz zu finden“

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Der Ärger über die neuen Parkregeln im Umfeld von Unnas neuem Grundschulzentrum am Hertinger Tor / Brockhausstraße reißt nicht ab. Auf den Leserbrief von Anwohnerin Sandra Röling meldete sich eine weitere Leserin, die in dem betreffenden Bereich wohnt und ihre katastrophalen Eindrücke von der jetzigen Situation aus Sicht der Nachbarschaft schildert.

„Hallo, liebes Rundblick Team,
ich habe gerade den Bericht über die Parksituation rund ums Schulzentrum gelesen.

Ich selber bin Anwohnerin der Hertingerstraße. Da wir als Mieter keine Parkplätze haben, mussten wir immer auf die umliegenden Straßen (Bachstraße / Gerichtsstraße) ausweichen. Das war vorher tagsüber schon problematisch.

Nun kam der „Schilderwald“, der es für uns als Anwohner faktisch unmöglich macht einen Parkplatz zu finden.

Das einzige Stück, auf dem man nicht alle zwei Stunden umparken muss, ist die Ecke Hertingerstr/Bachstraße, bis zu dem Spielplatz.
Und diiese Parkplätze sind in der Regel belegt.

In der Kampstraße gibt es die Beschilderung „drei Stunden mit Parkscheibe“ – Montag bis Freitag, 7:00 Uhr bis 19:00 Uhr“- Auch das ist bei dem Schilderwald in den umliegenden Straßen verborgen geblieben. So dass wir nicht mal abends dort parken können.

Das Ordnungsamt konterte am Telefon mit „man könne als Anwohner auf das Parkhaus ausweichen“.

Dazu habe ich ebenfalls zwei Informationen:

1: für Anwohner außerhalb des Rings ist ein Dauerstellplatz im Neumarkt teurer als für diejenigen die innerhalb des Rings, also Innenstadt wohnen (das ist eine Info, die ich nur gehört habe).

Aus folgendem Grund habe ich nicht überprüft:

2: das Parkhaus bietet aktuell auf Grund der hohen Nachfrage gar keine Dauerstellplätze an.

Und nun ist es so, das die Gerichtsstraße fast den ganzen Tag freie Parkplätze zu bieten hat, wir von der Hertingerstraße aber keinen Anwohnerparkausweis bekommen, da wir nicht im „Einzugsgebiet“ wohnen.“

  • N.N., Hertingerstraße, Unna (Name und Kontaktdaten sind der Redaktion bekannt)

8 KOMMENTARE

  1. Nun, vielleicht sind in der Gerichtsstraße aktuell deshalb noch einige Plätze frei, weil dort zuvor die Plätze von „fremden“ Dauerparkern oder Leuten belegt wurden, die dort für den ganzen Tag einen kostenlosen Parkplatz suchten. Das soll jetzt wohl nicht mehr so sein. Die Anwohner sind m.W. dazu befragt worden. Und die anderen müssen sich nun für eine der zahlreichen, jedoch kostenpflichtigen, Alternativen entscheiden. Es gibt sie! „Umparken“ alle zwei Stunden oder das ständige „Weiterdrehen“ der Parkscheibe ist nicht erlaubt und auf Dauer sicher zu lästig. Da wird man sich für die Zukunft etwas Neues einfallen lassen müssen.

  2. … Tiefgarage Neumarkt, Parkhaus Massener Straße, eigene Grundstücke oder Grundstücke des Arbeitgebers. Keine Stadt ist dazu verpflichtet, für jeden jederzeit unbegrenzt kostenfreien Parkraum zur Verfügung zu stellen. Die ewigen Betroffenheitsrituale derjenigen, die nicht immer und überall einen kostenfreien Parkplatz für sich, alle Familienangehörigen und Übernachtungsgäste finden, sind langsam unerträglich.

    • Wie Sie vielleicht überlesen haben, stehen derzeit keine Dauerplätze in den Tiefgaragen zur Verfügung. Ja, es wird dazu führen, dass weitere Eigentümer ihre grünen Vorgärten für Stellplätze planieren, wie es schon unter anderem an der Mozartstraße zu beobachten war. Das kann man richtig finden in der „Stadt des Klimanotstands“. Man kann es allerdings auch schlicht als absurd bezeichnen.

  3. … ist die Info über angeblich nicht verfügbare ausreichend recherchiert? Ich habe unlängst einen (und nicht den Letzten) bekommen. Ich zahle allerdings jeden Monat dafür. Fragen Sie doch einmal Leute, die im engeren Innenstadtbereich „rund um den Markt“ wohnen. Die müssen sich seit jeher um einen Platz für ihr Auto bemühen, ohne dass sie ständig rumheulen. Es gibt ausreichend Parkraum außerhalb der engsten Komfortzone.

    • Dass es nur in begrenzter Zahl Dauerparkplätze gibt und diese auch nicht in allen Parkhäusern sowie nur für Bewohner der Innenstadt, dies wurde schon im Zusammenhang mit dem Start des Parkkonzeptes mehrfach betont. Mit Vokabeln wie „rumheulen“ werden wir uns hier nicht weiter austauschen, da Ihnen ohnehin nicht nach Austausch ist, sondern danach, Anwohner zu beleidigen. Einen schönen Tag hiermit.

    • Wenn Sie Kritik von Bürgern als „Rumheulen“ abtun, ist mit Ihnen für uns schlicht keine sachliche Diskussion möglich. Da Sie das überhaupt nicht nachvollziehen können, sind wir uns einig.

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