Kostenlose Busfahrt auch ab Dortmund: ver.di organisiert Protest gegen AfD-Parteitag

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„Am 4. Juli protestiert ver.di NRW gemeinsam mit einem breiten Bündnis gegen den AfD-Bundesparteitag in Erfurt. Mitglieder können kostenlos mitfahren oder sich an Solidaritätsaktionen beteiligen.“

Das teilt der NRW-Landesverband der Vereinigten Dienstleistungsgewerkschaft auf seiner Website mit.

Er setzt für die Anreise nach Erfurt am ersten Julisamstag Busse ein, in denen verdi-Mitglieder kostenlos mitfahren können. Auch ab Dortmund fährt ein solcher Bus.

In seinem Aufruf erklärt der Landesverband seine Beweggründe wie folgt:

„Am 4. und 5. Juli will die AfD ihren Bundesparteitag in den Messehallen in Erfurt abhalten. Dagegen formiert sich breiter Protest aus Gewerkschaften, zivilgesellschaftlichen Bündnissen und demokratischen Initiativen.

Auch ver.di NRW beteiligt sich an den Gegenprotesten und ruft seine Mitglieder dazu auf, gemeinsam ein deutliches Zeichen für Demokratie, Solidarität und gesellschaftlichen Zusammenhalt zu setzen.

Der Parteitag findet fast genau 100 Jahre nach dem Reichsparteitag der NSDAP in Weimar statt. Dieses historische Datum macht deutlich, warum es wichtig ist, rechten und demokratiefeindlichen Entwicklungen entschieden entgegenzutreten.

Demokratie braucht Haltung!

Als Gewerkschaft steht ver.di für Mitbestimmung, Tarifverträge, Streikrechte und einen starken Sozialstaat. Diese Errungenschaften wurden von Beschäftigten über Jahrzehnte erkämpft.

Die AfD greift viele dieser Grundprinzipien immer wieder an und versucht, Menschen gegeneinander auszuspielen.

Für ver.di ist deshalb klar: Wer Beschäftigte spalten will, wer Solidarität infrage stellt und gesellschaftliche Gruppen gegeneinander ausspielt, trifft auf unseren Widerstand.

Demokratie, Vielfalt und soziale Gerechtigkeit gehören zusammen.

Gemeinsam nach Erfurt:

ver.di NRW ruft seine Mitglieder dazu auf, sich an den Protesten in Erfurt zu beteiligen und gemeinsam sichtbar zu werden. 

Für ver.di-Mitglieder ist die Anreise mit dem Bus kostenfrei. Interessierte können ein Ticket in ihrer Stadt erwerben und sich die Kosten für ein Normalticket über ihren Bezirk erstatten lassen.

Informationen zu Abfahrtsorten, Zeiten und Tickets gibt es über den Ticketshop von „Widersetzen“. Bei Fragen hilft das Team von ver.di NRW unter:demokratie-staerken.nrw@verdi.de

Quelle: verdi NRW

8 KOMMENTARE

  1. Demokratie ist für mich auch politische Vielfalt, Teile der Bevölkerung auszuschließen, mit denen nicht mehr reden zu wollen und Mauern zu errichten gehört nicht dazu.

  2. 1) Die AfD ist eine verantwortungsbewusste, libertäre Partei der Bildungs- und Leistungsgesellschaft.
    2) Ich wünsche der AfD, dass sie trotz der linksgrünen Aggressionen ihren Parteitag einigermaßen ungestört abhalten kann. Die AfD ist auf dem Weg zur beliebtesten Partei in Deutschland. Die Wähler haben der damals zwölfjährigen Partei 24 % der Bundestagssitze anvertraut (152 von 630). Zurzeit ist sie bei Umfragen mit großem Abstand die beliebteste Partei.
    +++ J. Datko – Ingenieur, Physiker – Regensburg – AfD-Stammwähler +++
    PS: Für mich sind insbesondere der Widerstand gegen die massive Einwanderung als auch der Widerstand gegen die fatale Neuverschuldung der Regierung Merz (CDU/CSU, SPD) wichtig.

  3. Der DGB steht irgendwie dafür, daß alles so weiter gehen soll, wie zur Zeit. Würde sich etwas grundlegend ändern, wären die „fetten Zeiten“ für ihn vorbei. Zu Gewerkschaften mal insgesamt: jene sind für die Arbeiterrechte da, nicht, um eine politische Richtung vorzugeben! Die Zunge vieler dieser ist tief im Hinterteil der derzeitigen Politik verklemmt, und will scheinbar nicht raus (politische Neutralität?)

  4. Gratis nach Erfuhrt? Rucksack voll mit Bier- Scheißegal ob man den Zweck unterstützt! Gewerkschaftsfahrten sind immer klasse! Kommt mit!!!!

  5. Bei Streit um Arbeitsplatzbedingte Probleme, oder auch Rentenangelegenheiten ist z.B. Verdi recht hilfreich, bezogen auf den Beitrag. Eine Freizeitversicherung und irgendwas mit Krankenhaustagesgeld ist auch in der Mitgliedschaft enthalten. Allerdings ist die penetrante Beeinflussung zu politischen Ausrichtungen eklig, und hat nichts mit der Hauptaufgabe zu tun. Finanziell geht es den Gewerkschaften ja scheinbar bestens.

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