„Stadtweite Schmierereien und Aufkleber in Unna – auch schon am neu gestalteten Kreisel Hertingerstraße“

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Grassierenden Vandalismus stadtweit in Unna kritisiert diese Leserin in folgender Leserzuschrift.

„In letzter Zeit ist wieder vermehrt festzustellen, dass Verteilerkästen, Verkehrszeichen und Wegweiser durch Aufkleber (sog. Spuckies) bis zur Unkenntlichkeit verunstaltet werden.

Verteilerkästen werden mit Farbe besprüht und mit Motiven versehen, deren „Gestaltung“ sicher einige Zeit in Anspruch nimmt. Ich kann nicht glauben, dass derartige gemeinschädliche Sachbeschädigungen regelmäßig unbemerkt aufgebracht werden und bin sicher, dass gezielte Überwachung letztendlich zur Ergreifung potentieller Täter führen würde.

Es wäre sicher interessant, bei der Stadt zu erfragen, wie hoch der Sachschaden mittlerweile tatsächlich angewachsen ist. Zumindest bei Verkehrszeichen werden die Schäden immer wieder relativ schnell beseitigt, oder die Schilder werden durch neue ersetzt.

In der Regel sind die Verursacher im extremistischen politischen Umfeld, oder im Fanbereich eines großen Dortmunder Fußballclubs zu vermuten. Ich denke, dass eine derartige Verunstaltung und die damit einhergehende Verschwendung von Steuergeldern auf Dauer nicht hinzunehmen ist.

Besonders verwerflich ist dabei die immer häufiger verwendete Aufbringung der Buchstabenfolge „ACAB“, die als Abkürzung für „All Cops are Bastards“ bekannt ist.

Am völlig neu gestalteten und mit viel Geld ausgestatteten Verkehrskreisel an der Hertingerstraße wurde jetzt zum Beispiel ein neuer Verteilerkasten aufwändig mit der o.g. Buchstabenfolge besprüht.

Das ist keine gute Visitenkarte an der Einfahrt zu Unna und erst recht kein gutes Beispiel für die zahlreichen Kinder der dortigen Kita und Grundschule.

Vielleicht kann eine nochmalige öffentliche Sensibilisierung dazu beitragen, im Rahmen der sozialen Kontrolle für Abhilfe zu sorgen. Besonders hilfreich wäre die Ergreifung von Tätern auf „frischer Tat“ und die anschließende spürbare Bestrafung mit kostendeckender Regressforderung seitens der Stadt.“

  • Sarah Göldner, Unna

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