„Sportpark Ruhr“ Fröndenberg: 1,7 Mio.-Invest für Fußball, Leichtathletik, Inliner, Breitensport

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Das Graf Adolf Stadion in Fröndenberg-Westick wird umfassend umgebaut und modernisiert. (Foto RB)

Umfangreiche Erdbewegungen im Graf-Adolf-Stadion zeigen: Es geht los!

Baustart für den „Sportpark Ruhr“ in Fröndenberg, ein 1,7 Millionen Euro-Invest für Vereine sowie die sportliebende Öffentlichkeit. Erster Schritt ist der Umbau des alten Graf-Adolf-Stadions an der Westicker Straße.

“Wer in Westick auf das Gelände des Stadions schaut, kann feststellen, dass sich seit Anfang April bereits einiges getan hat. Zurzeit werden umfangreiche Abbrucharbeiten und Erdbewegungen durchgeführt, um die Grundlagen für den späteren Neubau der Sportanlage zu schaffen“, sagt Stephan Rach, Leiter des Fröndenberger Bauamts.

Umfangreiche Erdbewegungen künden vom nahenden Baustart. (Foto RB)

Das Planungsbüro bestätigt, dass die Arbeiten im Zeitplan sind, trotz der momentanen Corona-krisenbedingten Lieferengpässe z. B. für Kunststoffteile wie den benötigten Drainagerohren. „Dem konnte durch rechtzeitige Beschaffung vorgebeugt werden“, erklärt Rach.

Das Stadion auf den 50er Jahren wird in den kommenden Monate komplett umgebaut, bleibt jedoch wie bisher kombiniert für Fußball und Leichtathletik nutzbar.

  • Es erhält einen neuen Kunstrasenplatz,
  • eine Rundbogenlaufbahn mit wettkampftauglichem Kunststoffbelag (vorher Aschenbahn)
  • sowie weitere Leichtathletikanlagen für Hoch-, Weitsprung und Kugelstoßen.
  • Die Flutlichtanlage, die das Training auch im Winter und in den Abendstunden ermöglicht, wird mit energiesparender LED-Technik ausgerüstet.
  • Für Zuschauer werden erstmals Tribünen mit 112 Sitzplätzen zur Verfügung stehen.
  • Und: Ebenfalls neu hinzu kommt ein umlaufender Rundkurs für Inlineskater.

“Die gemeinsame Nutzung des Stadions durch VfL und FC Fröndenberg-Hohenheide erfordert Kompromisse, aber wir freuen uns sehr auf die Möglichkeiten, die die neue Anlage uns Leichtathleten bieten wird,“ erklärt Michael Preuß vom VfL Fröndenberg. Rudolf Potthoff, Vorsitzender des Stadtsportbundes, ergänzt:

„Dies ist die Sportanlage in Fröndenberg-Zentrum – Fußballplätze gibt es rundherum einige, aber hier sind die Leichtathleten
zu Hause!“

Pal Delia, Vorsitzender des FC Fröndenberg-Hohenheide, erklärt: “Nicht nur der FC, alle Fröndenberger Fußballvereine werden von dem neuen Kunstrasenplatz profitieren, denn hier sind Training und Spielbetrieb auch in den Wintermonaten möglich. Wir erwarten einen großen Andrang neuer Mitglieder, wenn sie diesen Sportplatz sehen! Wir freuen uns darauf, hier wieder Turniere für alle Altersstufen auszurichten.“

Grafik des Sportparks Ruhr / Quelle: Stadt Fröndenberg

Zweiter Bauabschnitt im Hindenburghain für den Breitensport

Auch der Hindenburghain soll als zweiter Bauabschnitt an das Stadion angebunden und mit passenden Angeboten
für den Breitensport ergänzt werden. Eine Besonderheit sind die Rampen für Läufer, die die Laufbahn im Stadion direkt an das Wegenetz im Hindenburghain anbinden. Die Voraussetzungen für eine breite Nutzung durch die Öffentlichkeit werden somit bereits jetzt geschaffen, freut sich Bürgermeisterin Sabina Müller (SPD).

Dass dies für die Stadt Fröndenberg keine kleine Maßnahme ist, zeigen die Zahlen:

  • Das Projekt hat ein Gesamtvolumen von 1,7 Mio. Euro.
  • 913 000 € kommen als Sportstättenförderung vom Bund und vom Land NRW.

„Das ist eine große Entlastung für den städtischen Haushalt. Ohne den großen Einsatz der Stadtverwaltung hätte es keine Förderung gegeben“,

erinnert Sabina Müller und anerkennt damit die Arbeit noch der vorherigen Stadtverwaltung unter Bürgermeister Friedrich-Wilhelm Rebbe, der sich zum Ende der Legislatur im vergangenen Herbst in den Ruhestand begab.

Ziel ist es, das ambitionierte Bauprojekt bis Ende 2021 abzuschließen und die Anlage den Vereinen sowie der Öffentlichkeit zur Verfügung zu stellen.

Joachim Trapp (78 Jahre) „Mister Stadion“: „Ich habe 1958 den Bau des Graf-Adolf-Stadions miterlebt und freue mich darauf, bei der Eröffnung des Sportpark Ruhr dabei zu sein!“

Bürgermeisterin Sabina Müller ergänzt: „Ich freue mich sehr, dass es nun endlich losgeht! Als Leistungssportlerin weiß ich wie wichtig gute Trainingsmöglichkeiten für den Erfolg sind. Von diesem Umbau geht daher ein wichtiges Signal für die Fröndenberger Vereine aus.

Gleichzeitig liegt mir besonders am Herzen, dass der Sportpark Ruhr dem Breitensport neue Möglichkeiten bieten wird. Er bedeutet mit seinen vielfältigen Sport- und Freizeitmöglichkeiten für alle Generationen einen herausragenden Mehrwert für das Leben in unserer Stadt!“

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