Lichtkunstzentrum „bedeutsam für Unna und weit über Unna hinaus kultureller Leuchtturm“: Ehrennadel für Stemplewski

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Lichtkunstzentrum Unna - Archivbild RB

Das Zentrum für Internationale Lichtkunst habe eine „herausragende Rolle für die Stadt“ und sei weit über Unna hinaus ein „kultureller Leuchtturm“. Entsprechend wird es mit Steuergeld in sechsstelliger Höhe bezuschusst (siehe unten).

Die Stadt Unna hat Dr. Jochen Stemplewski mit der Ehrennadel der Stadt ausgezeichnet. Bürgermeister Dirk Wigant (CDU) überreichte die Ehrung im Rahmen einer Feierstunde im Lichtkunstzentrum Unna.

Mit der Ehrennadel werden Menschen gewürdigt, die sich in besonderer Weise um die Stadt und das gesellschaftliche Miteinander verdient gemacht haben.

Dr. Jochen Stemplewski erhielt die Auszeichnung, Zitat, „für sein langjähriges ehrenamtliches Engagement für das Zentrum für Internationale Lichtkunst und damit zugleich für das kulturelle Profil der Stadt Unna. Als langjähriger Vorsitzender des Trägervereins hat er das Lichtkunstzentrum über viele Jahre begleitet, gestärkt und mit dafür gesorgt, dass sich das Haus erfolgreich weiterentwickeln konnte.“

Foto c/o Stadt Unna

Seit dem letzten Jahr ist Stemplewski Gründungsvorsitzender des neuen Freundeskreises des Zentrums für Internationale Lichtkunst. Als langjähriger Vorsitzender des Trägervereins habe Stemplewski das Zentrum für Internationale Lichtkunst „beharrlich daran gearbeitet, dass es stabil bleibe, dass es seinen Weg fortsetzen könne und auch in anspruchsvollen Zeiten nicht aus dem Tritt gerate“. Das sei gerade ehrenamtlich alles andere als selbstverständlich.

Das Zentrum für Internationale Lichtkunst feierte zugleich sein 25-jähriges Bestehen und eröffnete die Ausstellung „Light Dialogues“. Bürgermeister Wigant betonte in seiner Ansprache die herausragende Rolle des Hauses für die Stadt. Das Lichtkunstzentrum sei weit über Unna hinaus ein kultureller Leuchtturm. (Quelle Stadt Unna)


Diesen Leuchtturm lassen sich Stadt und Kreis Unna entsprechende Subventionen kosten.

Das Zentrum für Internationale Lichtkunst in Unna erhält regelmäßige finanzielle Unterstützung aus Steuergeldern, um den laufenden Betrieb und die Verwaltung zu sichern.

Die stetige Basisförderung setzt sich vor allem wie folgt zusammen:

  • Zuschuss der Stadt Unna: Für das Jahr 2025 (basierend auf dem Doppelhaushalt 2024/2025) hat die Stadt Unna dem Trägerverein einen Kostenzuschuss in Höhe von 127.500 Euro bewilligt. In den Jahren zuvor lag dieser Betrag bei 117.500 Euro (2020) bzw. ebenfalls bei 127.500 Euro (2024). Für das Jahr 2026 liegt der reguläre Betriebskostenzuschuss der Kreisstadt weiterhin bei 127.500 Euro.
  • Zuschuss des Kreises Unna: Da das Museum eine regionale Bedeutung hat, steuert in der Regel auch der Kreis Unna einen jährlichen Festzuschuss in ähnlicher Größenordnung bei.

Zusätzlich profitiert das Museum im Jahr 2026 von projektbezogenen Fördergeldern für das aktuelle Programm und die Jubiläumsausstellungen (wie die Light Dialogues):

  • Kulturrucksack NRW: Fördert 2026 gezielt kostenfreie kreative Workshops für Kinder und Jugendliche im Museum.
  • Kreativ.Quartiere Ruhr: Ein Förderprogramm des Ministeriums für Kultur und Wissenschaft des Landes Nordrhein-Westfalen, das 2026 spezifische Ausstellungs- und Mitmachprojekte des Zentrums im Lindenviertel finanziert.

Zusätzliche Projektförderungen

Neben diesen festen Betriebskostenzuschüssen fließen immer wieder projektbezogene Fördermittel aus Landes- und Regionaltöpfen nach Unna. So hat beispielsweise die Bezirksregierung Arnsberg aus Mitteln der bildenden Kunst des Landes Nordrhein-Westfalen Sonderausstellungen (wie zum 20-jährigen Jubiläum) mit 50.000 Euro bezuschusst. Auch für Struktur- und Machbarkeitsstudien zur zukünftigen Ausrichtung gab es bereits fünfstellige Förderungen vom Land NRW.

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