An Morgenstraße Unna und A1-Zufahrt Kamen häufen sich Unfälle

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Kamen, Kreuzung Unnaer Straße/Zollpost. (Archivbild RB)

Auf der Morgenstraße in Unna häufen sich die Unfälle – ebenso wie an der A1-Zufahrt Kamen auf der Unnaer Straße/Kreuzung Zollpost.

Beide Örtlichkeiten sind jetzt nach einschlägigen Feststellungen der Kreispolizeibehörde offiziell zu „Unfallhäufungsstellen“ erklärt worden und stehen somit unter besonderer Beobachtung der Unfallkommission des Kreises Unna.

Vier Mal im Jahr berät sie, wie diese Stellen entschärft werden können. Dieses Mal fand die Abstimmung aufgrund der Corona-Situation nicht während einer gemeinsamen Sitzung, sondern digital statt.

Ziel der Unfallkommission ist es, gefährliche Stellen möglichst früh zu erkennen und so zu ihrer Entschärfung beizutragen. Für das dritte Quartal 2020 vermeldet die Kommission drei neue Unfallhäufungsstellen, die von der Polizei bis Ende September 2020 identifiziert wurden. Außerdem trat eine Stelle nach 2018 erneut in Erscheinung.

Um folgende Örtlichkeiten geht es:

  • Unna, Morgenstraße, Höhe Haus Nr. 46-48
  • Kamen, Unnaer Straße, A1-Anschlusstelle Kamen, Fahrtrichtung Bremen
  • Schwerte, Wannebachstraße / Kreuzung Reichshofstraße
  • Werne, Capeller Straße/Bahnhofstraße/Ottostr./Am Bahnhof (zuletzt 2018, jetzt erneut Häufungsstelle)

„Glücklicherweise gab es nur wenige neue Stellen, mit denen wir uns beschäftigen mussten“, erklärt Michael Arnold, der beim Kreis für die Verkehrssicherung zuständig ist. „Ob das daran liegt, dass die Zahl der Verkehrsteilnehmer aufgrund der Corona-Situation zurückgegangen ist, ist nur eine Vermutung.“

Die bisher von der Unfallkommission unter Beobachtung stehenden Örtlichkeiten sind die Folgenden:

Unna:

  • Kreisel Friedrich-Ebert-Straße/Kantstraße/Hansastraße/Viktoriastraße/Platanenallee (Kreishauskreisel)
  • Kreuzung Hertinger Straße/B1
  • Kreuzung Hertinger Straße/Käthe-Kollwitz-Ring

Bergkamen:

  • Lünener Straße/A2-Anschlussstelle Kamen/Bergkamen, FR Hannover

Kamen:

  • Kreisel Robert-Koch-Straße/Lindenallee/Lortzingstraße/Einsteinstraße in Methler

Selm:

  • Neue Werner Straße/Breite Straße
  • Kreisstraße/Münsterlandstraße/Sandforter Weg/Ludgeristraße

Werne:

  • Konrad-Adenauer-Platz (FGÜ)

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Unfallfaktor Mensch
Im Rahmen der Analysen und Beratungen wurde erneut deutlich, dass der Faktor Mensch einen nicht unerheblichen Anteil an der Entstehung einer Unfallhäufungsstelle hat. „Manche Unfälle stehen in keinem Zusammenhang mit der Verkehrssituation oder den baulichen Gegebenheiten, sondern sind auf Fahrfehler oder das Nichtbeachten von Verkehrsregeln zurückzuführen“, erklärt Michael Arnold, der beim Kreis für die Verkehrssicherung zuständig ist.

Wenn aber Maßnahmen zur Verbesserung der Verkehrssicherheit beitragen können, regt die Unfallkommission diese auch an: Die Palette reicht von Änderungen bei der Verkehrsregelung und -lenkung über die Verkehrsüberwachung bis hin zu baulichen Maßnahmen.

Quellen: Archiv RB /

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