In Folge erheblicher Vandalismusschäden und Ruhestörungen an verschiedenen Schulen im Stadtgebiet hat die Stadt Bergkamen eine Entscheidung getroffen:
Sie setzt bis zum Ende der Sommerferien einen professionellen Sicherheitsdienst ein, der die Schulhausmeister und den kommunalen Ordnungsdienst bei der Beaufsichtung unterstützt.
Der konkrete Anlass: „An den letzten Wochenenden sind Vandalismusschäden in fünfstelliger Höhe an den Schulen der Stadt verursacht worden“, teilt die Stadt in einer Pressemeldung vom heutigen Mittwoch mit, 12. August.
Daher hat das Amt für Schulverwaltung, Weiterbildung und Sport in Absprache mit der Verwaltungsleitung für die kommenden Wochen einen Sicherheitsdienst zur Unterstützung der Beaufsichtigung der Schulgelände über die späten Abendstunden hinaus beauftragt.
„Es geht nicht darum, Kinder und Jugendliche, die ihre Freizeit friedlich auf den Schulgeländen verbringen, zu vertreiben, sondern sich gegen Zerstörungen, Graffiti und Diebstahlversuche aus den letzten Tagen zu wehren.“
Festhalten müsse man sicher, so betont die Stadt, dass die deutliche Mehrheit von Kindern und Jugendlichen, die ihre Freizeit auf den Schulhöfen verbringen, keinen Schaden anrichten.
„Eine absolute Minderheit der Schulhofnutzer – in der Regel ältere Jugendliche und jüngere Erwachsene – sind die vermeintlichen Verursacher. Erhebliche Schäden – bis hin zu gefällten Bäumen – sind aktuell festgestellt worden.“

Schulhöfe sollen in den gestatteten Zeiten von Kindern und Jugendlichen als Wohlfühlorte genutzt werden dürfen, so die Verwaltung.
„Randalierer und Ruhestörer richten nicht nur Schäden an, sie vertreiben die unauffälligen Nutzenden und stören die Anlieger“, betont Dirk Bläsing, stellv. Schulamtsleiter.
„Nicht zu vergessen waren auch daraus resultierende Ruhestörungen für die unmittelbaren Anlieger. Auf diesem Wege kann der Umfang der Aufsicht und Kontrolle über die Dienstzeiten der Schulhausmeister und des kommunalen Ordnungsdienstes hinaus erheblich erweitert werden.“
Die Verwaltung erwartet einen kurzfristigen und erfolgreichen Effekt aus dieser Maßnahme. Zu den Kosten schreibt sie nichts, wir haben bei der Stadt Anfrage gestellt. Ergänzung folgt.
































