Mehr Teilhabe beim Spielen – Stadt Unna installiert Kommunikationstafeln auf Spielplätzen

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Bürgerin Jana Mastek (l.) hatte die Anregung zur Anschaffung von Kommunikationstafeln an die Stadt herangetragen. (Foto Stadt Unna)

Die Stadt Unna will „ein weiteres Zeichen für mehr Inklusion im Alltag“ setzen, gibt sie bekannt. Auf drei Spielplätzen im Stadtgebiet wurden Kommunikationstafeln mit sogenannten Metacom-Symbolen installiert: auf dem Burgspielplatz, an der Weberstraße sowie am Wasserspielplatz an der Platanenallee im Kurpark.

Angestoßen wurde das Projekt von Bürgerin Jana Mastek.

„Die Lehrerin an einer Förderschule kennt aus ihrer täglichen Arbeit die Bedeutung barrierearmer Kommunikationsmöglichkeiten für Kinder mit unterschiedlichen Unterstützungsbedarfen. In einem Schreiben an die Stadt regte sie an, Spielplätze mit Kommunikationstafeln auszustatten.

Ihr Anliegen: Auch Kinder mit eingeschränkter Lautsprache – beispielsweise Kinder im Autismus-Spektrum oder mit anderen Kommunikationsbeeinträchtigungen – sollen ihre Wünsche äußern, Spielideen mitteilen und mit anderen Kindern in Kontakt treten können“, berichtet die Verwaltung.

„Inklusion beginnt im Alltag und Spielplätze sind ein zentraler Ort für Begegnung und gemeinsames Erleben“,

so Jana Mastek.

Die Kommunikationstafeln arbeiten daher mit leicht verständlichen Symbolen. Kinder können auf diese Weise unter anderem anzeigen, was sie spielen möchten, Bedürfnisse ausdrücken oder sich an gemeinsamen Aktivitäten beteiligen.

Die Tafeln richten sich freilich nicht ausschließlich an Kinder mit Kommunikationsbeeinträchtigungen, fügt die Stadt an.

„Sie können von allen Kindern genutzt werden und erleichtern die Verständigung unabhängig von Sprache und individuellen Fähigkeiten.“

Ein lokales Unternehmen hat mit einer Spende von 2000 Euro den Großteil der Kosten für die vorerst drei Tafeln übernommen.

Quelle Stadt Unna

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