Die CDU-Mitglieder aus Bergkamen, Bönen, Kamen und Hamm-Herringen haben am Mittwoch Torsten Goetz mit 100 Prozent der Stimmen als Landtagskandidaten für den Wahlkreis Unna III – Hamm II nominiert.
In seiner Bewerbungsrede machte Goetz deutlich, warum er nach seiner ersten Kandidatur im Jahr 2022 erneut Verantwortung übernehmen möchte.
„Eine erneute Kandidatur für den Landtag ist keine Entscheidung, die man zwischen Tür und Angel trifft“, sagte Goetz. Er habe in den vergangenen Wochen viele Gespräche mit seiner Familie, Freunden, seinem Arbeitgeber sowie zahlreichen Parteimitgliedern geführt. Dass diese seinen Weg mittragen, sei für ihn keine Selbstverständlichkeit. Dafür zeigte er sich ausdrücklich dankbar.
Im Mittelpunkt seiner Rede standen drei politische Schwerpunkte: Gute Arbeit und Ausbildung, starke Kommunen sowie weniger Bürokratie.
Anhand eines mittelständischen Unternehmens aus dem Wahlkreis schilderte Goetz die Herausforderungen vieler Betriebe. Trotz wirtschaftlich erfolgreicher Entwicklung seien der Fachkräftemangel und immer umfangreichere bürokratische Anforderungen inzwischen die größten Wachstumshemmnisse.
Für Goetz ist deshalb klar: „Gute Arbeit ist die Grundlage für sozialen Zusammenhalt.“ Er kündigte an, sich insbesondere für eine stärkere berufliche Bildung, bessere Übergänge von der Schule in Ausbildung und Beruf sowie eine wirksame Fachkräftesicherung einzusetzen.
Als zweites zentrales Anliegen nannte der CDU-Kandidat die Stärkung der Kommunen. Städte und Gemeinden müssten die finanziellen Möglichkeiten erhalten, um ihre Aufgaben erfüllen zu können. Gerade am Beispiel des Ausbaus der Offenen Ganztagsbetreuung werde deutlich, dass neue gesetzliche Verpflichtungen immer auch mit einer auskömmlichen Finanzierung verbunden sein müssten.
Für einen konsequenten Bürokratieabbau warb Goetz ebenfalls. Politik müsse Probleme lösen und dürfe Menschen, Unternehmen, Vereine und Verwaltungen nicht unnötig ausbremsen.
Goetz betonte außerdem seine Wurzeln im Ehrenamt und seine Verbundenheit zur CDA. Er wolle bewusst die Arbeitnehmerperspektive innerhalb der CDU vertreten und wirtschaftliche Vernunft mit sozialer Verantwortung verbinden.
Quelle PM CDU
































