In den vergangenen Tagen und Wochen ist der Kreispolizeibehörde Unna vermehrt aufgefallen, dass Polizeibeamte, die in einer Straßensperrung stehen, sich für ihre Arbeit vor Ort rechtfertigen müssen. Das macht die Behörde jetzt initiativ zum Thema.
„Alle Polizistinnen und Polizisten wissen, dass solche Sperrungen für Verkehrsteilnehmer lästig sind und Umwege bedeuten. Wir sperren aber keine Straßen ohne Grund“, betont Polizeisprecherin Nadine Richter.
„Ausreden wie ,ich fahr doch immer hier lang´ oder ,ich muss nur mal eben bis da vorne durchfahren´ gelten nicht – gesperrt heißt gesperrt. Polizeiabsperrbänder werden bitte nicht zerrissen oder hochgehoben, Absperrhütchen zur Seite geschoben oder gar umgefahren. Weder werden bitte Verkehrsinseln umfahren noch sich zwischen zwei Verkehrshütchen durchgeschlängelt.“
Verkehrsteilnehmer sollen bitte auch nicht anhalten, um mit den Polizeibeamten zu diskutieren, zu fluchen oder nach einer Umleitung zu fragen. „Unser Appell wird in solchen Situationen immer lauten: fahren Sie weiter über die freie Straße oder kehren Sie einfach um. Navigationssysteme schlagen den Verkehrsteilnehmenden immer einen neuen Weg vor“, macht Richter unumwunden klar.
Quelle KPB Unna
































