Schneider (FDP) empört: „Schwarz-Grün-Rot für Klassenarbeiten in Herkunftssprache – Deutsch ist kein Wahlfach!“

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Symbolbild einer Abiturprüfung im Fach Deutsch. - KI-generiert

„Deutsch ist kein Wahlfach, sondern Pflicht!“ 

Empört äußert sich die Schwerter FDP-Landtagsabgeordnete Susanne Schneider über eine frische Entscheidung des Landtags. 

Der Landtag hat den Antrag von CDU, Grünen und SPD „Mehrsprachigkeit an Schulen stärken – eine Chance für die Gesellschaft und die persönliche Entwicklung“ beschlossen. Darin wird gefordert:

„Regelungen anzupassen, so dass fachliche Kompetenzen auch dann angemessen erfasst werden können, wenn ein Kind aufgrund noch unzureichender Deutschkenntnisse seine Kompetenzen nicht vollständig darstellen kann.“

Das bedeutet, schärft Schneider den Beschluss:

„Bei fehlenden Deutschkenntnissen sollen Aufgaben und Leistungsüberprüfungen, wie etwa Klassenarbeiten, auch in der Herkunftssprache möglich werden.“

Die FDP-Landtagsfraktion hatte beantragt, diese Passage zu streichen und klarzustellen, dass die Unterrichts- und Prüfungssprache – jenseits des Fremdsprachenunterrichts – Deutsch ist.

Das lehnten CDU, Grüne und SPD ab.

Susanne Schneider (FDP). Foto: Schneider

Dazu erklärt Susanne Schneider, FDP-Landtagsabgeordnete für den Südkreis Unna:

„Schwarz-Grün macht Klassenarbeiten in der Herkunftssprache an Schulen im Kreis Unna und ganz NRW möglich – nichts anderes bedeutet dieser Antrag.

CDU und Grüne haben damit ihre bildungs- und integrationspolitische Kapitulation erklärt. Die Grünen geben den ideologischen Kurs vor – und die CDU spielt mit angezogener Handbremse mit.

Wir haben der CDU mit unserem Änderungsantrag die einfache und logische Klarstellung ermöglicht, dass Unterricht und Prüfungen in unseren Schulen abseits des Fremdsprachenunterrichts auf Deutsch stattfinden. Doch dieser eigentlichen Selbstverständlichkeit stimmt die CDU aus Rücksicht gegenüber den Grünen nicht zu.

Dass selbst das Bekenntnis zur deutschen Sprache als Bildungs- und Prüfungssprache für Schwarz-Grün nicht zustimmungsfähig ist, kann man keinem vernünftigen Menschen erklären.

Diese Koalition hat zwar ein CDU-geführtes Schulministerium, setzt aber in der Bildungspolitik jeden ideologischen Traum der Grünen um.

Für uns Freie Demokraten ist klar: Deutsch ist kein Wahlfach, Deutsch ist Pflicht! Wer kluge Kinder und smarte Integration möchte, der muss dafür sorgen, dass jedes Kind seine Fähigkeiten in deutscher Sprache entfalten und zeigen kann.

Nur Kinder, die gut genug Deutsch sprechen, können in der Schule und später im Beruf erfolgreich sein. Nur mit der Sprache Deutsch wird das Aufstiegsversprechen erfüllt. Alles andere ist keine Wertschätzung von Vielfalt, sondern eine verpasste Chance.“

PM Landtagsbüro Schneider

11 KOMMENTARE

  1. Wenn das Kalifat bald ausgerufen wird, sollten eher wir Nicht-Migranten ein paar Zeilen von rechts nach links schreiben können – die Agnes wird mir zustimmen…

  2. Unsere Amtssprache ist (und bleibt hoffentlich) Deutsch! Für mich ist es sogar die Muttersprache. Wer in diesem Land auf Dauer Fuß fassen möchte, wird nicht darum herum kommen, diese Sprache zu lernen. Gerne können Menschen anderer Herkunft hier integriert werden. Die „Hürde“ der Sprache muss dabei jedoch von Anfang an konsequent genommen werden. Sonst wird das nichts! Wer dabei im Schulbereich Abstriche machen möchte, ist entweder nicht an einer echten Integration interessiert, oder will einen anderen Staat.

  3. Die grüne Bildungspolitik hat bereits tiefe Spuren hinterlassen, indem der Klassendurchschnitt für Prüfungen immer weiter angepasst wurde. Dieses hat zur Folge, dass der Wissensstand immer vom schwächsten ausgeht und der Bildungsstand immer weiter singt, trotz Laptop und Google.Die Berichte über Einserschnitte waren noch nie so zahlreich.
    Anstatt Schüler mit Sprachkursen zu fördern, sollen dann die Lehrer die Sprache und Schrift ihrer Schüler lernen????
    Irgend jemand muss die Klassenarbeiten ja dann kontrollieren.
    Sicher, es hat noch nie geschadet, wenn man mehrere Fremdsprachen beherrscht aber ein wichtiger Schritt für Integration ist nun mal die Sprache.
    Ich habe mehr als dreißig Auszubildende bei ihrem Weg in die Zukunft begleitet, aus mehreren Ländern und dabei viel Wert darauf gelegt, dass sprachliche Hindernisse aus dem Weg geräumt wurden.
    Soweit bekannt, haben alle ihren Weg gefunden und sind heute in ihrem Job erfolgreich.
    Warum sollen Klassenarbeiten in der Geburtssprache durchgeführt werden, wenn später alles nur noch in unserer Landessprache stattfindet?
    Die Wege der Grünen kann man oft nicht nachvollziehen und bedingen auch genauso oft nur ein Kopfschütteln.
    Man tut den Kindern und Jugendlichen damit keinen Gefallen.

    • Zitat @Oliver:
      „Dieses hat zur Folge, dass der Wissensstand immer vom schwächsten ausgeht und der Bildungsstand immer weiter singt, trotz Laptop und Google.“

      Nun ja, er geht vom S(!)chwächsten aus und singt auch nicht, zumindestens nicht hörbar, sondern er sinkt. Und da hat Google und ein Laptop auch nicht geholfen…
      Die Steilvorlage war einfach zu gut.

      Nein, die Lehrer sollen nicht fremde Sprachen lernen. Es werden einfach Lehrer eingestellt, die diese Sprachen beherrschen. Ihre Deutschkenntnisse sind ja dann zu vernachlässigen.
      Und ein wenig „Religionsunterricht“ fließt dann nebenbei auch noch ein…wer will das auch kontrollieren?

      Zitat @Oliver: „Warum sollen Klassenarbeiten in der Geburtssprache durchgeführt werden, wenn später alles nur noch in unserer Landessprache stattfindet?“
      „später“?. Später ist das dann die Landessprache.

      Und nein, das ist keine „grüne Bildungspolitik“. Das ist rotgrüngelbschwarze Bildungspolitik, wenn man nicht nach den Lippenbekenntnissen, sondern den Abstimmungsergebnissen geht.

  4. Die Grünen vernichten den Kindern, die kein Deutsch sprechen und lesen kennen einen qualifizierten Beruf und ein Studium. Hier werden von Beginn an unqualifizierte Arbeitskräfte für die Warenlager in Unna und Umgebung rangezogen.

  5. Wenn es noch eines Beweises bedurfte, dass Wüst mit seinen CDU-Vasallen devot links grünen Ideologien folgt statt bürgernaher Politik zu betreiben dann haben sie es erneut bewiesen.

    Nun ist gegen Zweisprachlichkeit nichts auszusetzen.
    Im Gegenteil. Aber Zweisprachlichkeit bedeutet eben zwei Sprachen zu beherrschen.

    Erfahrungsgemäß, wie man im Bekannten und Freundeskreis feststellen kann, ist das auch besonders bei Kindern und Jugendlichen innerhalb kürzester Zeit machbar und kein, oder nur ein geringes Problem.

    Aber das erfordert eben Willen zur Integration.
    Offensichtlich ein Problem für die Landesregierung und da helfen auch keine Beteuerungen, dass Deutsch Hauptsprache ist und bleiben soll.

    Teilweise überfordertes Lehrpersonal darf sich jetzt über einer Erweiterung freuen.
    Der HSU (herkunftssprachliche Unterricht), eine neue Erungenschaft der NRW-Regierung zeigt einmal mehr die Flachdenker in dieser Regierung.

    Sie sollten durch die türkischen Viertel, beginnend von Bergkamen Nordstadt, Dortmund über Essen bis Duisburg die Erfahrung haben das bei fehlender Anforderung kein Interesse besteht die deutsche Sprache zu erlernen, die Integration fehlschlägt.

    Selbst in der Dritten oder mittlerweile 4ten Generation sind Vorschul- und Grundschulkinder nicht der Deutschen Sprache mächtig sind und bringen erhebliche Probleme in den schulischen Alltag.

    Bei den Pisa Studien landen wir mittlerweile im Leistungsniveau auf den hinteren Plätzen.

    Aber weiter so, Wasser auf die Mühlen der AfD.

  6. Hahaha. Wo soll das noch hinführen ? Ein Witz. Sorgt dafür, dass Deutsch gelernt und gesprochen wird. Wer nicht will oder kann…der muss gehen. Und der muss nicht noch gepudert werden. Und Geld für die Druckereien ist dann auch wieder vorhanden. Wird ja grad‘ auch wieder gut kassiert bei den Steuerzahlern. Deutschland baut sich ab.

  7. Schonmal drüber nachgedacht das der Sinn an der Sache ist den Kindern zu helfen und um ihren Wissensstand zu überprüfen und ob sie trotz Sprachbarriere auch was im Untericht gelernt haben….

    • Kinder und Jugendliche kommen schon alleine damit klar und sind gemeinsam mit Lehrpersonal in der Lage das zu lösen..
      Dazu muss man ihnen nicht Leistungswillen und Bereitschaft absprechen von Politikern die maximal in der Lage sind ihren Vornamen auf dem Schulhof zu tanzen.

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