Sie sei, so bekräftigte CDU-Fraktionschefin Beatrix Wieczorek in der Ratssitzung am Mittwoch nach ihrem „vorbehaltlosen Ja“ zur massiven Grundsteuererhöhung in Unna, hier und heute erneut froh, dass sich die Stadt von der Eishalle getrennt habe.
Sie spielte dabei auf die seinerzeit beschworenen Millionenfolgekosten für einen Erhalt der sanierungsbedürftigen Halle an.
Unter Betreiben der beiden großen Parteien und mit vehementer Unterstützung der Grünen war die Unnaer Eissporthalle bekanntlich vor einigen Jahren unter Aushebelung eines Bürgerbegehrens aufgegeben worden. Dies hatte just die CDU damals damit begründet, dass man „sonst“ die Grundsteuer erhöhen müsse.
Längst ist die Eishalle jetzt abgerissen, die Fläche verwildert und soll möglicherweise irgendwann für Wohnbau erschlossen werden, und die Grundsteuer wird in Unna trotzdem drastisch erhöht.
Gleichzeitig mit dem demonstrativen Stoßseufzer der Parteichefin über diese rückblickend so richtige und weise Entscheidung zur Eishalle treibt die zweitgrößte Ratsfraktion weiterhin die Pläne (oder besser Visionen) für einen „Sport- und Freizeitpark“ auf dem ehemaligen Massener Freizeitbadgelände voran, der schon jetzt gut 300.000 Euro Planungskosten verschlungen hat und als Millionenprojekt gilt.
Dass die Kreisstadt zugleich die Grundsteuern entgegen den Wahlversprechen des Bürgermeisters Dirk Wigant (CDU) jetzt auf 1052 Punkte angehoben hat, rückwirkend für 2026, weil die Haushaltslage keine andere Möglichkeit zulasse, lässt dieses visionäre Sport-/Freizeitparkprojekt endgültig in weite Fernen entschwinden, was der SPD offenbar inzwischen ebenfalls schwant, weshalb sie erst jüngst darauf drängte, jetzt die Pläne für ein neues Massener Lehrschwimmbad unter Dach und Fach zu bringen. Ob das klappt, ist mehr denn je offen.
Was jetzt angesichts der zusätzlichen krisenhaften Entwicklungen in der Weltpolitik überhaupt noch an Investitionen in Unna möglich ist, könnte – bzw. müsste – in den kommenden Monaten klarer werden. Bisher war Wir für Unna (WfU) die einzige Ratsfraktion, die gefordert hat, die Phantastereien über einen Sport- und Freizeitpark mitsamt der daran hängenden weiteren Planungskosten endgültig und schleunigst zu begraben.






































Was ist eigentlich los mit den CDU, SPD und Grünen- Politikern in Unna? Merken die nicht, wie sie sich unglaubwürdig Machen? Sparen können die Bürger in Unna, sie hauen das Geld raus als wenn es kein Morgen gibt. Machen Wahlversprechen, die sofort wieder kassiert werden. Wie lange sind die Kindergartenkosten kostenlos? Nächstes Jahr erinnert sich die CDU nicht mehr daran!
Und diese unsinnigen Grünen-Projekte! Unglaublich teuer und nur peinlich.
Das macht Unna auf Dauer kaputt.
Man kann in Unna keine Partei mehr ernst nehmen. Vielleicht noch die FDP.
Die AfD verbittet sich von selbst!
Fangt endlich an einen einigermaßen guten Job zu machen. In der Industrie währt ihr schon längst arbeitssuchend!!!
Eine weitere Stellungnahme die die Borniertheit und bürgerferne unserer Politiker zeigt.
Das Thema Eissporthalle hätte die CDU Chefin besser im Aktenschrank gelassen zeigt gerade dies den Wahlkampfbetrug (man könnte es auch Verlogenheit nennen) denn Ende 2020 hat Wigant sich mit einer Unterschrift für den Erhalt einer Eisporthalle vor der Wahl ausgesprochen, 12 Monate später das Wort gebrochen.
Das Thema Freizeitbad beschäftigt die Politik bereits seit 15 Jahren, 2011 mit ersten Planungen für ein Ersatzbad, damit zumindest ein weiterer Schwimmbetrieb möglich ist, mit Kosten zwischen 700Tsd bis 1,2 Mio.
Es wurde aber lustig weiter geplant, überdimensioniert denn 2024 hat die UB Provada lt. Bedarfsplan den Bau eines neuen, großen Freizeitbades ausgeschlossen.
Trotzdem werden nach wie vor 100tausende für weitere Gutachten und Planungen ausgegeben.
Warum in diesem Fall, warum überhaupt?
Jeder Abteilungsleiter in der freien Wirtschaft, egal welche Branche, hat eigenverantwortlich für seinen Aufgabenbereich zu sorgen und Abläufe sicher zu stellen.
Bei der Stadt haben wir neben einem Bürgermeister die Dezernenten, Fachdezernenten, Fachausschüsse, Ratsmitglieder, Ortsvorsteher, sachkundige Bürger und die vom BM beschworene Bürgerbeteiligung.
Sind die alle zu blöd? Oder warum muss für jede Änderung in Abläufen und jeden Invest eine Unternehmensberatung eingeschaltet werden.
Man hats ja, und wenn nicht muss halt der Bürger herhalten.
Ernsthaft über Kosteneinsparungen nachzudenken, geschweige sie dann auch umzusetzen scheint nicht möglich zu sein