Mehr politische Teilhabe für Unnas Jugend: WfU-Antrag einstimmig angenommen

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Mountainbike Parcours / Fotoquelle Pixabay

„Was lange währt, wird endlich gut“, freut sich die Wählergemeinschaft Wir für Unna (WfU).

Ihr Antrag zur Stärkung der politischen Teilhabe und Demokratieförderung junger Menschen in Unna wurde im Jugendhilfeausschuss positiv beraten.

Der Ausschuss beschloss einstimmig einen Prüfauftrag an die Verwaltung.

„Ziel ist es, gemeinsam mit den Schulen und den Jugendlichen selbst ein passendes Konzept zu entwickeln, das politische Beteiligung junger Menschen in Unna dauerhaft stärkt und verstetigt“, erläutert Wir für Unna.

„Der einstimmige Beschluss zeigt, dass Demokratieförderung und politische Teilhabe junger Menschen fraktionsübergreifend als wichtige Zukunftsaufgabe verstanden werden“, freut sich die Fraktion.

„Die Grundidee wurde im vergangenen Jahr im Wahlkampf durch die Schülerinnen und Schüler selbst sichtbar – insbesondere durch die ersten Podiumsdiskussionen“, resümiert Fraktionschef Sven Arnt.

„Diese Initiative hat mich damals sehr beeindruckt. Umso mehr freue ich mich, dass wir nun die ersten Weichen stellen konnten, um dieses wichtige Thema weiter voranzubringen.“

Die WfU-Fraktion ist selbst nicht im Jugendhilfeausschuss vertreten, konnte im Vorfeld jedoch „gute und konstruktive Gespräche“ führen, betont Sven Arnt – insbesondere mit der Ausschussvorsitzenden Ilka Essers (SPD) und der Fachverwaltung. „Diese Gespräche haben maßgeblich dazu beigetragen, dass der Antrag nun in einem geeigneten Rahmen beraten und ein gemeinsamer Weg eingeschlagen werden konnte.“

Quelle Pressemitteilung WfU

1 KOMMENTAR

  1. Unverbindliches Blablabla ohne einen einzigen Hinweis wie das konkret umgesetzt werden soll. Wenn das tatsächlich von Jugendliche kommen würde müßte man das nicht über die Schulen aufzäumen unter der Aufsicht der Verwaltung und der Politik.

    Für diese Podiumsdiskussionen interessieren sich 99,99 % der Schüler in Unna gar nicht. Da gehen nur irgendwelche „Schülervertreter“ hin unter der Anleitung der Lehrerschaft. Die tauchen in der Regel öffentlich nur auf um Veranstaltungen der Politik als Statisten zu untermalen. Da werden dann halt mal bei Bedarf eine paar Schüler (oder Kitakinder) für ein besseres Pressefoto angefordert.
    Oft sind auch Schülervertreter eher politisch durch das Elternhaus motiviert.

    In der selbstlobenden Presseerklärung der WFU wird nicht ansatzweise angedeutet wie
    durch diesen Antrag Jugendliche die Politik zu bestimte Handlungen nötigen kann.
    Wo hat sich denn die WFU für die Rechte der Jugendlichen eingesetzt als die während der Coronmaßnahmezeit jahrelang sinnlos komplett wegisoliert wurden?

    Den Antrag nehmen gerne alle Parteien werbungswirksam an weil er unverbindlich ist.

    Für 99,99 % der Schüler ist auch dieser immer als Beispiel aufgeführte Mountainbike Parcours vollkommen egal weil sie sich nicht für Mountainbike Parcours interessieren und halt vollkommen andere Freizeitaktivitäten unternehmen. Die haben ja nicht einmal ein ordentliches Freibad in Unna außer dieses kleine überfüllte Kinderpinkelbecken im Bornekamp.

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