„IS für Deutschland?“ – „#Remigration“:
Ein Ende März veröffentlichter Instagram-Post des Lüner AfD-Ratsvertreters und Kreisvorstandsmitglieds Denis Fellner veranlasst den Kreisverband Unna am heutigen Montag (29. 6.), drei Monate später, zu einer öffentlichen Distanzierung.
Fellner hatte sich auf Instagram wie folgt posititioniert:


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Am heutigen Mittag schickte Kreisverbandssprecher Stephan Grubendorfer aus Holzwickede unserer Redaktion eine schriftliche Stellungnahme zu dem Posting seines Parteikollegen.
Hintergrund:
Fellner ist Ratsherr in Lünen und wurde Ende April zusätzlich zum Sprecher des neu gegründeten Lüner AfD-Stadtverbandes gewählt, dem ersten im Kreis Unna.
Außerdem ist Denis Fellner Vorstandsmitglied im Kreisverband und Direktkandidat der AfD Kreis Unna. In der Ratsfraktion Lünen ist er Referent Social Media und Mitglied in den Vertretungen der Stadt Lünen im Beirat städtischer Beteiligungsgesellschaften, des Sparkassenzweckverbandes der Städte Lünen, Selm und Werne und im Städte- und Gemeindebund NRW.
„Zu dem veröffentlichten Instagram-Beitrag unseres Beisitzers und Direktkandidaten Denis Fellner nehme ich wie folgt Stellung“, so Grubendorfer.
„Der Inhalt dieses Beitrags ist mit den Werten unserer Partei nicht zu vereinbaren.
Ich distanziere mich als Kreissprecher und Vorsitzender der Kreistagsfraktion ausdrücklich von dem am 30. März 2026 veröffentlichten Beitrag. Den Hashtag #Remigration unter dem Bild eines deutschen Nationalspielers halte ich für beschämend und völlig unangebracht.
Antonio Rüdiger ist deutscher Staatsbürger und hat als Nationalspieler große Verdienste für unser Land erbracht.
Die Verwendung des Hashtags #Remigration unter dem Bild eines deutschen Staatsbürgers steht aus meiner Sicht im Widerspruch zum Positionspapier des AfD-Bundesvorstands vom 29. Januar 2024.
Mit freundlichen Grüßen
Stephan Grubendorfer
AfD Kreissprecher KV-Unna“
Unsere Redaktion stellte bei Grubendorfer Nachfrage dazu, wieso erst jetzt eine Stellungnahme zu einem drei Monate alten Posting abgegeben wird und ob dieser Post für Fellner Konsequenzen haben wird. Der AfD-Kreissprecher erklärte dazu:
„Ich wurde aus aktuellem Anlass im Zusammenhang mit der Fußballweltmeisterschaft auf diesen Beitrag angesprochen und um eine Stellungnahme gebeten. Der Beitrag war mir zuvor nicht bekannt.
Der Sachverhalt wird nun parteiintern geprüft und bewertet.“
An Denis Fellner mailte unserer Redaktion eine Anfrage mit dem Angebot einer Stellungnahme bis 16 Uhr. Die Mail blieb bis 18.15 unbeantwortet. Der Artikel wird deshalb ohne Fellners Sichtweise veröffentlicht.





































