Für das schwerst verletzte Tier kam jede Hilfe zu spät.
Die Kreispolizei Unna veröffentlichte am Dienstagnachmittag (11. August) einen Zeugenaufruf aufgrund einer Unfallflucht. Leidtragend war ein Hund.
Am frühen Morgen, kurz vor 2 Uhr, entdeckten Einsatzkräfte der Polizei auf der B1 (Werler Straße) in Höhe der Tankstation Hemmerde einen schwer verletzten Hund am Fahrbahnrand.
Daneben lag ein verräterisches Indiz: ein Fahrzeugemblem der Marke Dacia.
Die Polizisten stellten es sicher.
Für den Hund kam jede Hilfe zu spät, berichtet Polizeipressechef Bernd Pentrop. „Das unbeaufsichtigte Tier wurde vermutlich angefahren, verletzt liegen gelassen und musste vor Ort erlöst werden.“
Der bislang unbekannte Unfallverursacher flüchtete von der Unfallstelle. Wer hat verdächtige Beobachtungen gemacht oder kann nähere Hinweise zu dem gesuchten Fahrzeug geben?
Hinweise bitte an die Polizei unter 02303 921 3120 oder 921 0 oder per Mail an: poststelle.unna@polizei.nrw.de.
Quelle KPB Unna

































Na toll, auf der Bundesstraße 1 wird ein streunender Hund angefahren und der Fahrer des beteiligten Fahrzeuges wird jetzt „gesucht“. Wegen was denn? Unterlassene Hilfeleistung bei einem streunenden Hund? Das ist sicher nicht strafbar. Unfallflucht? Da werden sich die Juristen streiten, ob hier überhaupt ein Verkehrsunfall laut Definition vorliegt. „Schuld“ ist hier eher der Besitzer des Hundes, falls es einen solchen gibt.
Rudolf, man lässt doch ein verletztes Tier nicht einfach achtlos liegen.
Wird sich evtl. wegenm Tierquälerei verantworten müssen?
Wird Wild angefahren und der Verursacher entfernt sich vom Unfallort, ist das eine Unfallflucht.