Statt Politik an Lebenswirklichkeiten vorbei: Unnaer Autor und Ratsherr entwirft „konservative Sozialpolitik“

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„Wir leben in einer Zeit, in der viele Menschen das Gefühl haben, dass Politik sich von ihrem Alltag entfernt hat. Entscheidungen werden oft im stillen Kämmerlein getroffen, während draußen Familien, Jugendliche, Senioren und Alleinerziehende um Orientierung kämpfen. Die Lebenswirklichkeit vieler Bürger hat mit der politischen Realität in Verwaltungen und Parlamenten häufig nur noch wenig zu tun.“

So stellt der Unnaer Lokalpolitiker Andreas Lauber sein Buch vor, das am 20. Juni dieses Jahres im örtlichen Buchhandel und Online erscheint. Lauber, der seit Beginn dieser Ratsperiode für die AfD im Stadtrat Unna mitarbeitet, entwirft in seinem Erstlingswerk eine bewusst „konservative“ Sozialpolitik.

Die Distanz zwischen politischen Entscheidungen und der Lebenswirklichkeit vieler Bürger kenne er „aus Gesprächen und aus meiner langjährigen beruflichen Erfahrung“, so Andreas Lauber.

„Ich weiß, was Armut bedeutet, was Chancenlosigkeit mit einem jungen Menschen machen kann und wie schwer es ist, sich durch Strukturen zu kämpfen, die eigentlich helfen sollten, aber oft nur blockieren.

Aus dieser Erfahrung ist dieser Ratgeber entstanden: aus Lebenserfahrung, aus der Arbeit mit Jugendlichen, Arbeitslosen, Familien und Senioren und aus dem Gefühl, dass Nordrhein-Westfalen eine ehrliche, verantwortungsbewusste und konservative Sozialpolitik braucht. Eine Sozialpolitik, die nicht ideologisch, sondern praktisch, menschlich und lösungsorientiert ist.

Konservative Sozialpolitik bedeutet nicht, weniger zu geben. Sie bedeutet: besser zu geben. Gezielter. Nachhaltiger. Verantwortungsvoller. Sie basiert nicht auf abstrakten Visionen, sondern auf funktionierenden Lösungen im Alltag.

Nicht auf immer neuen Projekten, sondern auf klaren Strukturen, die für jeden verständlich sind und tatsächlich wirken. Fördern und Fordern gehören dabei zusammen. Förderung ohne Erwartung erzeugt Passivität und Abhängigkeit. Forderung ohne Unterstützung erzeugt Ablehnung und Konflikte. Beides zusammen schafft Stabilität, Selbstwirksamkeit und gesellschaftlichen Zusammenhalt.“

Inhaltlich beschäftigt sich das Buch mit kommunaler Sozialpolitik, Jugendhilfe, Bildung, Integration, Familie, demografischem Wandel und der Frage, wie soziale Hilfesysteme vor Ort wieder wirksamer, übersichtlicher und bürgernäher gestaltet werden können.

Lauber betont:

„Der Ratgeber ist politisch, neutral, sachlich geschrieben, betrachtet die Themen jedoch bewusst aus einer konservativ-pragmatischen Perspektive.

Im Mittelpunkt steht die Frage, wie Kommunen soziale Verantwortung, Eigenverantwortung, klare Strukturen und finanzielle Nachhaltigkeit besser miteinander verbinden können.“

Das Buch erscheint am 20.06.2026 und wird online sowie über den Buchhandel erhältlich sein, unter anderem über Anbieter wie Amazon, Hugendubel und weitere Buchhandlungen.

PM: Autor

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