Klimacamp Hamm: Zentrale Demo „Zukunft statt Gas“ startet um 12 Uhr – Polizei mit Großaufgebot im Einsatz

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Symbolbild, Quelle RB

Nach den gestrigen Werksblockaden durch Klimaprotestler im westlichen Ruhrgebiet (wir berichteten) folgen am heutigen Samstag (30.05.) weitere Protestkundgebungen im Zusammenhang mit dem Hammer Klimacamp.

Die veranstaltende Gruppierung „Ende Gelände“ informiert aus ihrer Sicht in einem Aktionsticker über den Verlauf.

https://eg.aktionsticker.org/

Die Polizei ist währendessen erneut mit zahlreichen Einsatzkräften vor Ort, um den Schutz aller Beteiligten und Unbeteiligten sicherzustellen, teilte sie in einem Update vom frühen Mittag mit.

Die größte Kundgebung findet in Form eines Aufzugs unter dem Motto „Zukunft statt Gas – Energiewende verteidigen“ statt. Der Veranstalter aus der Gruppierung „Ende Gelände“ hat eine vierstellige Teilnehmerzahl angemeldet, so ein Polizeisprecher.

Um 12 Uhr findet die Auftaktkundgebung an der Hammer Straße / Am Lausbach statt. Anschließend bewegt sich der Demonstrationszug über die Wittekindstraße in Richtung Osten. Danach geht es über die Strackstraße und einen Fußweg in Richtung der Rollsport-Trainingsstrecke weiter, wo eine Abschlusskundgebung geplant ist.

Im Bereich der Aufzugsstrecke kann es zu erheblichen Verkehrsbeeinträchtigungen kommen, warnt die zuständige Polizei Dortmund. Sie bittet alle ortskundigen Verkehrsteilnehmenden, den Bereich weiträumig zu umfahren. Aktuelle Informationen rund um die Versammlung veröffentlicht die Polizei Dortmund auf ihren Social Media Kanälen bei Facebook, WhatsApp und X. Ein Bürgertelefon ist unter der Telefonnummer 0231/132-5555 erreichbar. Rund um die Aufzugsstrecke sind außerdem die Teams Kommunikation für alle Anliegen der und Bürger ansprechbar.

Als Appell heißt es in der Mitteilung zu Beginn der Demo:

„Die Polizei unterstützt alle friedlichen Versammlungsteilnehmer bei der Ausübung ihrer Meinungs- und Versammlungsfreiheit. Bei Straftaten werden die Einsatzkräfte weiterhin konsequent einschreiten.

  • – Demonstrieren Sie friedlich und nutzen sie die Chancen der Meinungsfreiheit, die unsere Demokratie bietet.
  • Unterstützen Sie die Polizei bei der Gewährleistung eines friedlichen Verlaufs.
  • – Folgen Sie den Weisungen der eingesetzten Kolleginnen und Kollegen.
  • – Die eigene Identität zu verschleiern ist bei Demonstrationen nicht zulässig; es gilt das „Vermummungsverbot“.
  • – Waffen oder gefährliche Gegenstände sowie Schutzbewaffnung dürfen bei Versammlungen nicht mitgeführt werden.
  • – Verhinderungsblockaden und Gewalt sind nicht vom Versammlungsrecht gedeckt. Wir sind verpflichtet, einzuschreiten und werden das konsequent tun.

Diese Verstöße stellen eine Straftat nach dem Versammlungsgesetz dar.“

Quelle Polizei DO

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