Garten-AG der Fridtjof-Nansen-Realschule startet Produktion von Baumbewässerungssäcken
Mit viel Kreativität und Engagement zum eigenen Gartenbudget
Vor genau einem Jahr ist die Garten-AG von Lehrerin Frau Quellenberg an der Realschule in Kamen an den Start gegangen. 13 SchülerInnen der 7. Klasse haben sich über das gesamte Jahr dem tristen Innenhof gewidmet und sehr beachtliche Ergebnisse erzielen können, freut sich die Stadt als Schulträger.
„Es ist eine kleine Ökozelle entstanden, die neben einem wundervollen Blühangebot für allerlei Insekten auch Gemüse für die eigene Ernte hervorgebracht hat. Mit diesem Erfolgserlebnis als Rückenwind wollen die Kinder der nun 8. Klasse auch im Jahr 2026 wieder viel Zeit und Energie in den Garten stecken, denn was gibt es Schöneres, als den eigenen Erfolg sprichwörtlich ernten zu können?“
Auf der Suche nach Unterstützung erhielt die Garten-AG nun Hilfe von der Stadt. Im kreativen Austausch mit Frau Haake entstand die Idee, aus alten städtischen Werbebannern Baumbewässerungssäcke herzustellen.
Die Säcke können im Sommer an einem Baum befestigt werden und mit bis zu 100 l Wasser befüllt werden. Über kleine Löcher sickert das Wasser langsam ins Erdreich. Der Baum kann das Wasser so optimal aufnehmen.
Nicht nur junge Bäume brauchen in Trockenperioden zuverlässig Wasser. Auch ältere Bäume freuen sich in trockenen Sommern über zusätzliches Wasser.
Zudem möchten die Schüler Etuis produzieren, um mit dem Erlös des Upcyclingprojektes weitere Gartenvorhaben finanzieren zu können. Auf der Wunschliste stehen derzeit Sitzmöglichkeiten, weitere insektenfreundliche Beete, noch mehr Obst und Gemüse sowie vielleicht auch ein Teich.
Wer die Kinder der Garten-AG unterstützen möchten, kann einen Baumbewässerungssack bestellen, eine E-Mail an schulgarten@fnr-kamen.de genügt.
Baumwassersack 50 Liter – Mindestspendensumme 15 €
Baumwassersack 100 Liter – Mindestspendensumme 20 €
Porto und Verpackung: 8 € (Für den Postversand bitte die Adresse nicht vergessen)
Versand erfolgt nach Bezahlung per paypal: foerderverein@fnr-kamen.de – Verwendungszweck: Spende Schulgarten + Nachname
Abholung nach Vereinbarung: Im Sekretariat montags bis freitags zwischen 8:00 und 13:00 Uhr, bei der Garten-AG donnerstags zwischen 13:10 Uhr und 14:30 Uhr. Barzahlung möglich!
Fridtjof Nansen Realschule, Katharina Quellenberg, Gutenbergstraße 2, 59174 Kamen, Telefon 02307 – 28 99 910, schulgarten@fnr-kamen.de




































Ich habe noch nie in meinem Leben gesehen das jemand in seinem Garten Plastik- oder Kunststoffsäcke um seine Bäume gehängt hat. Das sieht doch sicherlich auch häßlich aus.
Wahrscheinlich sind die für den Versand nach Nordafrika oder in die Sahararegion.
Nein, die Säcke sind nicht für Afrika oder die Wüste Gobi bestimmt. Es ist schade, dass Sie dieses Engagement so gallig kommentieren.
Das hat nichts mit gallig zu tun sondern sie ergeben in unserer Klimazone im Gegensatz zu südlichen Hemisphären für den Gartenbesitzer keinen sonderlichen Sinn. Schon gar nicht wie im Bericht angegeben für große Bäume !
Wissenschaftliche Studien zeigen, dass die Säcke nur die oberflächliche Wurzeln fördern und das Wasser nicht tief genug in die Hauptwurzelzone bringt. Ein dauerhafte Anliegen am Stamm kann zu einem feuchten Milieu führen, das Pilzkrankheiten fördert oder die Rinde schädigt.
Jungbäume im Garten kann man an den sehr seltenen Tagen, an denen bei uns wirklich Trockenheit herrscht, einfach beim Rasen gießen mit einbinden. Die gehen auch nicht sofort kaputt wenn die mal ein paar Wochen kein Wasser haben. Große Bäume erst nach Monaten.
Dieses neue Produkt wird erst seit wenigen Jahren forciert um unter dem Mantel des Klimawandels und angeblicher Hitzedürren kommerziell zu profitieren. Diese Wassersäcke werden eigendlich nur im wesentlichen von gewerbliche Anbieter als sinnvoll beworben die damit Geld verdienen wollen. Die ganzen Klimavorhersagen vor 20 Jahren für die heutige Zeit sind ja alle nicht eingetreten.
In der Forstwirtschaft in unserer Region werden seit über hundert Jahren ganze Wälder ohne Wassersäcke neu aufgeforstet und halten sich ohne sie. In meinem Leben hatte ich private Gärten bis zu 3000 oder 6000 qm. Da hatte ich nie Probleme mit dem Baumbestand ohne „Wassersäcke“.
Man soll ja gerne an den Förderverein der Schule spenden, aber dazu muß man sich nicht eine Plastikplane zuschicken lassen !
Man kann das ja gerne von der Effizienz her anders sehen als ich und auch diese bunten Plastiksäcke (eigendlich sind sie immer dezent grün) im Garten schick finden.
Das sich die Redaktion dazwischen schaltet und diesen Einwand einfach ohne Begründung als „gallig“ abwürgt, finde ich schade.
Was ich immer mehr feststelle:
Sobald etwas einfach nur mit einem angeblich „guten Zweck“ und „Kinder“ überschrieben wird, verbietet sich für manche jegliches nachfragen oder ein genaueres nachdenken.
Wie schon geschrieben. In wirklich heißen Klimazonen wie Nordafrika mag dieses unnötige „Engagement“ eher einen Sinn ergeben aber nicht bei uns.
PS: Die seltsame Aktion wodurch Bäume auch geschädigt werden können ist anscheinend nicht durch die Schule oder von den Schülern selbst entwickelt worden, sondern auf Anregung der Beauftragten der Stadt Kamen für „Klimaschutz“. Ihre Vorgesetzte und in Personalunion Dezernentin für den Fachbereich Schule in Kamen ist Frau Elke Kappen, welche politisch die linksgrüne Klimaagenda vertritt.
Aufgrund der eher geringen Wassermengen und Durchfeuchtung nur der obersten Bodenschicht vor allem bei Verwendung kleiner Einzelsäcke kann zu einer ungünstigen Entwicklung des Wurzelwerks bei Jungbäumen führen.
Das Wurzelwachstum richtet sich auf oberste (befeuchtete) Bodenschicht, wodurch die Trockenstressgefahr wächst. Diese Beobachtung wurde bei Jungbäumen in Hannover gemacht. Die Bewässerungssäcke wurden daraufhin abgeschafft und zur manuellen Bewässerung über Gießringe und Gießränder zurückgekehrt.
(Quelle: Meldung Hannoversche Allgemeine vom 22.07.2022: Stadt Laatzen lagert Bewässerungssäcke ein und gießt Bäume wieder per Hand)
Beobachtung von Hitzeschäden am Stamm im Bereich der Säcke. Mögliche Abhilfe könnte eine Befestigung der Säcke nicht am Stamm, sondern an Baumverankerungspfählen sein (Quelle: Meldung TASPO Garten Design, Ausgabe 5 September/ Oktober 2022)
Nutzlos bis schädlich für alte Bäume bei Installation um den Stamm: In unmittelbarer Stammnähe findet mangels Feinwurzeln bei Altbäumen keine Wasseraufnahme statt. An Stämmen älterer Bäume im Bezirk Berlin-Mitte wurde unter stammnah installierten Säcken sogar Pilzbefall festgestellt (Quelle: Meldung in BZ vom 19.07.22: Enormer Wasserverbrauch ohne Nutzen – Wasser für Berliner Bäume – Bewässerungssäcke wenig sinnvoll).
Richtig, die Säcke sind nicht dafür vorgesehen, den gesamten Sommer am Baum zu hängen, denn es droht Fäulnis. Sie dienen der Überbrückung langer Trockenperioden bei Bäumen mit schlechten Standortbedingungen. Besonders interessant, wenn man z.B. im Sommerurlaub ist!
Danke, Tiffi.
Im Sommerurlaub falls man in der Klimazone Nordafrika wohnt. Dort für große Bäume bei mehrere Monate Sommerurlaub :-).
Es ist nicht seriös wenn jeder Quatsch einfach so weitergereicht wird. Oder Produkte journalistisch beworben werden die in der Fachwelt schlicht nicht anerkannt sind oder auch Schaden anrichten können. Der Bericht differenziert gar nicht und belegt nichts !
Jungbäume mit schlechte Standortbedingungen sind in der Regel öffentliche die in der zubetonierten Stadt mit Pflasterung umrandet sind und bei dem die Stadt mit den Beuteln irgendwie Geld einsparen möchte. Trotz Schäden durch Nagetiere, Plastikmüllerzeugung und sogar auch Diebstahl.
Sollen ihrer Ansicht nach ernsthaft Garten- oder Waldbesitzer plötzlich in unserer kalten und regenreichen Klimaregion ihre Bäume mit Plastikwasserbeutel umranden wenn sie in den Sommerurlaub fahren? Die werden ja im Bericht für große Bäume empfohlen.
In einer Region in der man die jährlichen Tage über 30 Grad Sommerwetter an einer Hand abzählen kann?
Wie haben das die Bäume denn bisher überlebt ?
(Zudem ist die Regenerationsfähigkeit der Natur aus einer vorherigen Trockenzeit heraus enorm.)
Nur damit irgenwelche Klimapaniker für jeden ihre sichtbare politische Werbung bekommen.
Die forcieren ja dieses neue Produkt im wesentlichen, nicht die Fachwelt. Wie auch bei der im Bericht genannten Schulaktion.
Die aufgeführten Nachteile sind tatsächlich existent, die Säcke sind auch nicht für eine Dauernutzung gedacht und gallig ist ein sehr passender Begriff.
Aber die gefällte Auswahl an vermeintlichen Belegen ist wieder nur unseriös, einseitig getroffen worden.
Nutzt man die Säcke den Vorgaben entsprechend, bieten sie in den Trockenmonaten sehr großes Potential.
Hätte der Kommentator nicht nur, die in seinem Kampf gegen die Klimadiktatur genehmen Dinge aufgezeigt, so wären die Ausführungen glaubhafter.
Er hätte z. B. die Erkenntnisse der Langzeitstudie der Inrae (befinden sich auf den Seiten 96 bis 103 der Erstveröffentlichung) zu dem Thema nennen können. Ähnliches gibt es aus einer Zusammenarbeit von ISA und IPA. Dort werden die positiven Effekte (auch bei großen/alten Stadtbäumen) breit aufgestellt untersucht und ausgewertet.
Bei Jungbäumen wurde auch festgestellt, dass diese durch richtig eingesetzte Wassersäcke schneller zum Bilden von Tiefwurzeln angeregt werden.
Und so ganz nebenbei, warum werden seit einigen Jahren, vor allem in den deutschen Mittelgebirgen, die „deutschen Standardbäume“ zunehmend ersetzt?
Klimaresilienten Mischwälder geben die Forstwirte zunehmend den Vorrang. Anders ausgedrückt, die Anpflanzung von Bäumen, die mit trockenen Perioden gut umgehen können wird forciert, weil man erkannt hat, dass die großen Flächen nicht bewässert werden können. Also sucht man wirtschaftlich und klimatisch angepasste Alternativen.
Der Orkan Kyrill hat damals im wesentlichen dafür gesorgt das in unserer Region wieder in der Forstwirtschaft Mischwälder anstatt generell anfällige Monokulturen angebaut werden.
Das in deutschen Mittelgebirge die „deutschen Standardbäume“ ersetzt werden hat auch nichts mit Plastikwassersäcke zu tun.
Ihre INRA/ISA/IPA Behauptungen sind für mich ohne Quellennachweis so nicht auffindbar und überprüfbar. Auch nicht für andere Leser.
Vor meinen ersten Kommentar habe ich wirklich nachgeschaut ob diese Wassersäcke irgendwo in der Forstwirtschaft eingesetzt werden oder dort verbreitet sind. Ich habe schlicht nichts gefunden.
Durch die kurze beleidigende Antwort der Redaktion habe ich mich in eine Quatschdiskussion über städtische Plastikwassersäcke von Schüler in Kamen reinziehen lassen.
Haben eigendlich sie oder die Redaktion tatsächlich welche für den Garten bestellt?
In einem neuen Beitrag des Rundblicks können wir ja darüber diskutieren wie sich die Umge- staltung eines Weges im Kurpark auf das Klima und die Temperaturen in Unna auswirkt 🙂
@Iserlohner
Sehr gute Ausführungen. Und rein persönlich finde ich das Schulprojekt gut.
Wie immer zeigt sich, dass auch bei der weiteren Antwort die Lücken bleiben.
Wenn ich zu den anderen Lesern gehöre, dann kann ich sagen, dass es bei der erwähnten ISA-Studie relativ leicht war, die herauszufinden. Zumindest vermute ich, dass ich die richtige Studie gefunden habe. Hinweis: Wenn man entsprechend sucht, findet man schnell in einem Forum einen eingestellten Zeitungsartikel aus einer niederländischen Zeitung, der auf diese Studie verweist und u. a. die daraus gewonnen Erkenntnisse bei Anpflanzung von (in diesem Fall) Obstbäumen und Stadtbäumen eingeht.
Na gut, das Forum wird hauptsächlich von Leuten besucht, die die den Klimawandel anerkennen.
Der nächste Schenkelklopfer ist der, dass man behauptet, man habe sich „reinziehen“ lassen.
Wer hat denn die Ursache gesetzt und den ersten Post abgesetzt?
Nirgendwo stand, die Wassersäcke werden in der Forstwirtschaft eingesetzt. Wieder ein Beispiel für eine Irreführung.
Und was ist das für ein neuer Fetisch, dass man das Kaufverhalten anderer Leute auskundschaften möchte. Wenn ich demnächst eine neue Tonerpatrone kaufe, werde ich den RB um Veröffentlichung bitten, damit schmunzler Bescheid weiß.
Zusammengefaßt:
In einem nicht genannten Forum auf denen Menschen erkannt haben das sich das Klima ändern kann ist ein Zeitungsauschnitt der auf „INRA/ISA/IPA“ verweist wo irgendwo auf Seite 96 bis 103 bestätigt wird was die Fachwelt aber gar nicht anwendet und P.H. klopft sich vor dem Bildschirm auf die Schenkel weil jemand gallig seinen Fetisch auslebt während er auskundschaften will ob anonyme Mitbürger Wassersäcke bei der Realschule Kamen oder Tonerpatronen bestellt haben weil im deutschen Mittelgebirge die „deutschen Standardbäume“ zunehmend ersetzt werden.
Da bin ich raus, das macht mich intellektuell fertig.
Vielleicht würden Sie es mit schnellerem Internet und dem Verlassen, der einseitig gefärbten Bubble verstehen.
Aber ein großes DANKESCHÖN, dass Sie in der Kurzzusammenfassung bewiesen haben, wie wenig Sie die vorangegangenen Ausführungen verstanden haben.
Falls Sie doch noch ein Interesse an der Studie haben sollten, nur ein kleiner Tipp, sie ist in portugiesischer Sprache, kann aber mit entsprechenden Tools ganz leicht übersetzt werden.