208 im März, 141 im April und wie schon seit mehreren Monaten wieder mit Abstand die meisten aus der Türkei und aus Syrien:
Insgesamt 349 Menschen aus unterschiedlichsten Herkunftsländern wurden in den vergangenen beiden Monaten von der Kreisverwaltung Unna eingebürgert. Die beiden Top-Herkunftsländer blieben gegenüber der Entwicklung des vergangenen Jahres identisch: Es sind die Türkei und knapp dahinter Syrien.
Und auch die Top-Wohnorte blieben gleich: An der Spitze steht Bergkamen, gefolgt von Schwerte und Kamen.
Im März erhielten 208 Frauen und Männer aus dem Kreisgebiet den deutschen Pass. Die meisten kommen aus der Türkei (53) und Syrien (51), dahinter folgen Polen (10) und dem Iran (9). 52 Neubürger wohnen in Bergkamen, 44 in Kamen und 32 in Schwerte.
Im April wurden 141 Menschen eingebürgert, erneut führt das Herkunftsland Türkei (45) knapp vor Syrien (43). Und wie fast immer wohnen die meisten Neueingebürgerten in Bergkamen – 49 sind es im April, gefolgt von Schwerte (30) und Kamen (23).
Die anderen Herkunftsländer sowie die Verteilung der Neubürger auf die einzelnen Städte und Gemeinden stellt der Kreis in den Grafiken unten dar.
Neubürger März:


Einbürgerungsvoraussetzungen
Wer seit fünf Jahren dauerhaft und rechtmäßig in Deutschland lebt, hat unter folgenden Voraussetzungen einen Anspruch auf Einbürgerung:
- unbefristetes oder auf Dauer angelegtes Aufenthaltsrecht zum Zeitpunkt der Einbürgerung
- geklärte Identität und Staatsangehörigkeit
- Bekenntnis zur freiheitlichen demokratischen Grundordnung des Grundgesetzes und zur besonderen historischen Verantwortung Deutschlands für die nationalsozialistische Unrechtsherrschaft und ihre Folgen, insbesondere für den Schutz jüdischen Lebens, sowie zum friedlichen Zusammenleben der Völker und dem Verbot der Führung eines Angriffskrieges
- mündliche und schriftliche deutsche Sprachkenntnisse auf dem Niveau B 1 des Gemeinsamen Europäischen Referenzrahmens für Sprachen (Ausnahmen möglich für Angehörige der so genannten Gastarbeitergeneration und Vertragsarbeitnehmer der ehemaligen DDR)
- Nachweis über Kenntnisse der Rechts- und Gesellschaftsordnung und der Lebensverhältnisse in Deutschland (Einbürgerungstest); hiervon befreit sind Angehörige der so genannten Gastarbeitergeneration und Vertragsarbeitnehmer der ehemaligen DDR
- eigenständige Sicherung des Lebensunterhalts für sich und die unterhaltsberechtigten Angehörigen
- Keine Mehrehe oder ein Verhalten, mit dem die im Grundgesetz festgelegte Gleichberechtigung von Mann und Frau missachtet wird
- keine Verurteilung wegen einer Straftat
Quellen: Kreis Unna, Bundesinnenministerium BMI






































Gratulation zu der Einbürgerung sofern die Integration ebenfalls erfolgte.
Dazu zitiere ich Ahmad Mansour aus einem Gespräch im DLF „Wenn ich mich als Deutscher verstehe, dann muss ich Teil dieser Gesellschaft sein. Und Teil dieser Gesellschaft zu sein, bedeutet die Sprache zu beherrschen, bedeutet gemeinsame Werte und Grundgesetze zu haben. Ich musste das dazulernen, als ich nach Deutschland kam. Und das, was uns vereint, das, was ein Wir-Gefühl schafft, ist das Grundgesetz.“ Zitat Ende.
Die jüngsten Entwicklungen bei uns seit den Einbürgerungstest Erleichterungen der „Ampel“ und Nachlässigkeiten bei der Prüfung der Sprachzertifikate wird die deutsche Staatsbürgerschaft eher verschenkt und entwertet.
Integration und Identifikation mit den Werten und Normen unseres Landes, dem Grundgesetz, sieht anders aus als das was wir seit Jahren erleben und führen die Phrasen von Integrationsrat, SPD und speziell den Grünen ad absurdum.
Der deutsche Pass ist kein Garant dafür wie türkische Parallelgesellschaften vom Bergkamener Nordberg über Essen Katernberg bis Duisburg Marxloh zeigen.
Hier kommen selbst Kinder der 3ten Generation ohne minimale Deutschkenntnisse in den Kindergarten.
Durch die „rosane Brille“ wird nicht gesehen, daß Neubürger, die praktisch nur unter Ihresgleichen verkehren, nur ihre Sprache sprechen, alles von Landsleuten machen lassen, und fast kaum Kontakt zu einheimischen haben, Unnruhe und Unfrieden in bestehende Wohngegenden bringen. Insbesondere türkische Gastarbeiternachkommen, die es zu etwas Reichtum bringen, bauen“ Burgen“ in bestehenden, alten Arbeitersiedlungen. Kein Kontakt, snobistisches eingebildetes Verhalten-so wird der Gesellschaftszusammenhalt auf dauer zerstört. Nicht sehr positiv!