Parkplatz am Ligusterweg wird kostenpflichtig – Kennzeichenerfassung „soll Ordnung schaffen und Standort aufwerten“

1
447
Das Parken an der früheren Eissporthalle kostet künftig Geld. (Foto WBU / Stadt Unna)

Die Wirtschaftsbetriebe der Stadt Unna GmbH (WBU) werden den Parkplatz Ligusterweg an der früheren Eissporthalle in Königsborn künftig bewirtschaften. Mit anderen Worten: Das Parken kostet dort künftig Geld.

„Mit einem kamerabasierten „Free-Flow“-System sollen Fehl- und Fremdnutzungen des Parkplatzes reduziert und zugleich die Sauberkeit verbessert werden“, teilt die Stadt mit.

Das schrankenlose Parksystem ist vielen Autofahrern bereits aus dem Parkhaus Neue Mühle in der Innenstadt bekannt und hat sich dort bewährt, so die WBU.

Bei der Einfahrt werden Kennzeichen automatisch per Scanner erfasst. Das Parkentgelt kann anschließend am Kassenautomaten ausschließlich bargeldlos oder bis zu 24 Stunden nach Ausfahrt via App bezahlt werden.

Kosten: Je angefangene Stunde 1 Euro. Das Tagesmaximum (6 bis 22 Uhr) beträgt fünf Euro, das Nachtmaximum (22 bis 6 Uhr) ebenfalls fünf Euro. Bei Verstößen gegen die Parkbedingungen – etwa bei Nichtzahlung – werden 40 Euro fällig.

Nutzer der Schwimmsporthalle können bis zu vier Stunden kostenlos parken. Die Freischaltung erfolgt unkompliziert über ein Tablet in der Schwimmsporthalle durch Eingabe des Kennzeichens. Darüber hinaus steht allen Interessierten die Möglichkeit zur Verfügung, einen Dauerparkplatz für 50 Euro im Monat zu buchen.

Über den Parkplatz am Ligusterweg und die Hintergründe

Der Parkplatz Ligusterweg umfasst rund 8600 Quadratmeter Fläche und bietet etwa 320 Stellplätze. Bislang stand er überwiegend kostenfrei zur Verfügung, wenngleich einzelne Bereiche bereits an Dauerparker vermietet wurden. In der Praxis kommt es jedoch zunehmend zu unerwünschten Nutzungen – etwa durch Lkw oder abgemeldete Fahrzeuge, die den Parkplatz dauerhaft als Abstellort nutzen. Hinzu kommen wiederkehrende Probleme durch starke Vermüllung und Verschmutzung. Die Unterhaltung und Reinigung verursacht jährliche Kosten von rund 13.000 Euro.

„Mit der neuen Bewirtschaftung schaffen wir klare Regeln für die Nutzung, erhöhen die Aufenthaltsqualität und entlasten gleichzeitig die laufenden Betriebskosten“, erklärt WBU-Geschäftsführerin Ines Brüggemann und deutet damit an, dass finanzielle Erwägungen natürlich auch eine Rolle spielen.

„Wir setzen dabei ganz bewusst auf ein System, mit dem wir bereits im Parkhaus Neue Mühle sehr gute Erfahrungen gemacht haben.“ Der Aufsichtsrat der WBU hat den Plänen bereits seine Zustimmung erteilt. 

Vorbereitende Arbeiten im Januar, Start im März

Die vorbereitenden Tiefbauarbeiten, etwa die Herstellung eines Strom- und Internetanschlusses, sollen noch im Laufe des Monats Januar erfolgen. Eine Beeinträchtigung des Verkehrs ist dadurch nicht zu erwarten. Der Start des neuen Systems erfolgt nach Abschluss der baulichen Vorarbeiten und Installation der Technik voraussichtlich im März.

Quelle PM WBU

1 KOMMENTAR

  1. Wenn nicht andere vor Jahren schon die selbe Idee gehabt hätten um die kosten der Eishalle zu senken um einen Ort für Kinder und Jugendliche zu festigen
    Aber da wollte keiner angreifen
    Da wurde die Machbarkeit in frage gestellt und so weiter…

HINTERLASSEN SIE EINE ANTWORT

Please enter your comment!
Please enter your name here