Als „eine gute Entscheidung für Deutschland, den Mittelstand und die Geringverdiener“ lobt Hubert Hüppe aus Werne, Vorsitzender der Kreis- und zugleich der Bundes-Seniorenunion, ein unerwartetes Votum des Bundesrates.
Die Länderkammer hat am heutigen Freitag, 7. Mai, die umstrittene „1000-Euro-Prämie“ gestoppt, die die schwarzrote Bundesregierung als Abfederung der explodierten Sprit- und Lebenshaltungskosten geplant hatte. Zahlen sollten diese Prämie von bis zu 1000 Euro steuerfrei die deutschen Unternehmen an ihre Mitarbeiter.
Hubert Hüppe hatte als Sprecher der CDU-Seniorenunion dafür seine eigene Partei scharf kritisiert.
Heute freut sich der Christdemorat: „Ich kann zwar nicht beweisen, dass unsere Kritik dazu geführt hat, dass die Bundesländer diese Prämie gestoppt haben, aber wir sind froh, dass man unserer Kritik daran gefolgt ist“, betont Hüppe in einem Post auf seiner offiziellen Poltikerseite.

Denn, so erinnert er an seine massiven Vorbehalte:
„Die Prämie hätte vor allem die kleinen und mittleren Unternehmen weiter in die Krise geführt. Gerade die Arbeitnehmer mit Mindestlohn oder knapp darüber hätten häufig nichts bekommen.“
Mit Blick auf seine eigene Interessenvertretung, die Union der Seniorin, merkt der in Werne beheimatete CDU-Politiker an:
„Die ältere Generation hat sowieso nichts davon. Es ist jetzt Zeit für echte Reformen!“
Gegen die von den Betrieben zu zahlende einmalige Sonderzahlung, von der Koalition auch „Entlastungsprämie“ genannt, hatte sich partei- und fraktionsübergreifender Protest formiert. Scharfe Widerrede kam auch aus der heimischen Unternehmerschaft, etwa beim IHK-Wirtschaftsgespräch in Unna (HIER).
Vor allem Mittelstand und Handwerk sahen wie Hubert Hüppe die Mitarbeiter kleinerer Betriebe frappant benachteiligt (da die meistten von ihnen aus wirtschaftlichen Gründen gar nicht in der Lage zu solchen Extrageschenken seien). Wie auch die Gewerkschaften fürchteten die Unternehmensvertreter Unfrieden in den Betrieben.
Quelle: H. Hüppe – via FB




































