„Karneval darf Rassismus keine Bühne sein!“
Mit einem empörten öffentlichen Posting meldet sich der Dortmunder Grünen-Sprecher und Landtagsabgeordnete Michael Röls-Leitmann im Anschluss an den Rosenmontagszug in Dortmund zu Wort.
Der Grund für die Fassungslosigkeit des Grünen, der zugleich Mitglied der Grünen Jugend ist, ist ein Mottowagen auf dem Karnevalszug, der das „Z-Wort“ transportierte.
An dem fraglichen Wagen prangte der Spruch:
„Früher Zigeunersschnitzel mit Stolz, heute veganer Paprikaklops auf Bohnenrotz“
„Deswegen habe ich mich mit diesem offene Brief an den Festausschuss Dortmunder Karneval gewandt“, verkündet Röls.

„Meine Solidarität gilt allen Betroffenen Sinti*zze- & Rom*nja in Dortmund und darüber hinaus.
Jetzt ist es an den Verantwortlichen im Festausschuss und seinen Mitgliedsvereinen, diesen rassistischen Vorfall transparent aufzuarbeiten.“
In dem offenen Brief legt Röls-Leitmann sein Anliegen wie folgt dar:


Während sich der Festausschuss inzwischen entschuldigt hat und verspricht, den Vorfall aufzuarbeiten, hält sich das Verständnis für die Empörung des Dortmunder Grünen-Sprechers und -Landtagsabgeordneten uf seiner offiziellen Facebookseite in engen Grenzen.
Ganz überwiegend erntet er dort Hohn und Spott für sein Anliegen.
„Haben wir wirklich keine anderen Sorgen?!“, fragen User fassungslos. Andere fragen provozierend: „Wer fühlt sich denn bitte angesprochen? Wo sind die endlos vielen angeblich beleidigten Sinti und Roma?!“ Wieder andere ärgern sich, dass ein Landtagsabgeordneter „mit solchen Themen unsere Steuergelder verschwendet“.

Die Karnevalsgesellschaft erklärte derweil in einer Stellungnahme, man habe mit dem Mottowagen auf die Diskussionen in der EU über die Bezeichnungen von veganen Produkten aufmerksam machen wollen.
Das EU-Parlament hatte 2025 eine Verbot für Begriffe wie „Wurst“ und „Schnitzel“ für Fleischersatzprodukte beschlossen.
„Wir sind der Meinung, dass sich EU Politiker, gerade jetzt, um wichtigere Themen kümmern sollten“, wird Michael Pfingsten, der Vorsitzende der „Deutsche Bühne 1878“, vom WDR zitiert.
Der Vorstand bitte „noch einmal um Entschuldigung bei allen die sich durch unser Motto diskriminiert, angegriffen, beleidigt oder sonst wie negativ angesprochen fühlen.“ Außerdem sei man mit dem Festausschuss des Dortmunder Karnevals im Austausch, um „solche nicht gelungenen Mottos in Zukunft auszuschließen.“
Das Z-Wort
Das „Z-Wort“ ist die Bezeichnung für einen als rassistisch und diskriminierend abgelehnten Begriff für Sinti und Roma. Die Fremdbezeichnung symbolisiert jahrhundertelange Verfolgung und Entmenschlichung, weshalb viele Angehörige der Minderheit den Begriff ablehnen.
Stattdessen wird die Selbstbezeichnung „Sinti und Roma“ verwendet.
- Hintergrund: Der Begriff war lange Zeit eine Bezeichnung der Mehrheitsgesellschaft, die Distanz und Ausgrenzung ausdrückte.
- NS-Zeit: Im Nationalsozialismus wurde der Begriff im Rahmen des Völkermords an Sinti und Roma (Porajmos) zur Stigmatisierung genutzt.
- Aktuelle Verwendung: Heute gilt die Verwendung des Begriffs als antiziganistisch und wird in der Öffentlichkeit, in Medien und im Karneval zunehmend kritisiert.
- Alternative: Die Bezeichnung „Sinti und Roma“ ist die im deutschsprachigen Raum übliche und respektvolle Form.
Die Stiftung gegen Rassismus und Antisemitismus sowie der Zentralrat Deutscher Sinti und Roma betonen, dass der Begriff verletzend ist und vermieden werden sollte.





































Wenn man als Grüner nicht merkt, dass auch die Parteizentrale, sich langsam wichtigerem widmet.
Er hat wohl nicht verstanden, dass Karneval war.
die letzten Zuckungen der ehemaligen Naturschutz – und Friedenspartei; braucht kein Mensch, wer wählt sowas noch?
Die alleinige Verwendung des Buchstaben Z kann heutzutage strafbar sein, die Bezeichnung Zigeunerschnitzel ist in keiner Weise verboten.
Das Wort Zigeunerschnitzel löst nur bei Menschen mit rassistische Gedanken und Vorurteile im Hinterkopf etwas negatives aus.
Bei normale Mitbürger nicht.
Der Hinterbänkler Röls-Leitmann von der Partei die GRÜNEN sollte sich mal Gedanken über sich selbst machen.
Die Verwirrung des Herrn Röls-Leitmann von der Partei die GRÜNEN erkennt man daran, daß er in seinem Schreiben die Bezeichnung „Sinti und Roma“ verschmäht und stattdessen ernsthaft ein durchgeknalltes Neusprech wie „Sinti*zze und Rom*nja“ verwendet.
Nur „Sinti und Roma“ ist also seiner Meinung nach als Bezeichnung nicht korrekt und rassistisch gegenüber andere Geschlechter.
Beim nächsten korrekten Restaurantbesuch:
Bitte ein fleischloses Sinti*zze und Rom*nja“ Schnitzel !
Dabei als musikalische Untermalung das alte deutsche Volkslied „Lustig ist das Zigeunerleben“. Ob von Heintje, Freddy Qiinn, Andrea Jürgens, Gunther Emmerlich, Heino, Tony Marshall oder den Flippers gesungen.
Im Vergleich zu Herrn Röls-Leitmann von der Partei die GRÜNEN kann ich im Kopf völlig frei von Rassismus und Vorurteile beim denken sein ohne das ich meinen Alltag täglich mit rein sprachliche „Hilfskrücken“ zukleistere !!!
Herr Röls-Leitmann kann ja ohne sprachliche „Hilfskrücken“ nicht einmal alle Geschlechter beim täglichen Denken gleichsam ehren 🙂
Er scheint innerlich sehr „verkrampft“ zu sein.
Während er und seine Partei die wirklich hart beleidigende Bezeichnung „Nazis“ verteilen wie andere Bonbons beim Karneval an Millionen Menschen weltweit. In Köln wurde letztes Jahr ein übergroßes Nazihakenkreuz beim Karneval durch die Stadt gefahren.
Fürchterlich fand ich auch, das der linksgrüne Zeitgeist eines der weltweit bekanntesten Symbole für Qualitätsreis abgeschafft hat weil es durch einem schwarzen älteren Herrn positiv besetzt war.
Oder das der linksgrüne Zeitgeist den schwarzen Sarottimohr abgeschafft hat weil er weltweit symbolisch für Qualitätswaren aus dem Orient stand.
Als Schulkinder fanden wir immer das Negerkussbrötchen super. Rassistische Gedanken gab es dabei wirklich nie. Die haben erst die GRÜNEN da rein gebracht.
Wer sich bei der Verwendung des Wortes Zigeunerschnitzel entschuldigt, klagt sich selber an.
Völlig bescheuert diese Diskussion! Wir haben früher immer „Zigeuner“ zu den Angehörigen „reisender ethnischer Minderheiten“ gesagt und sicher keine schlimmen Hintergedanken dabei gehabt. Wer Vorbehalte gegen Zigeuner hat, wird diese nicht verlieren, wenn er diese Leute anders bezeichnet. Als Kinder haben wir „anne Bude“ selbstverständlich Mohrenköppe bzw. Negerküsse geholt. Und in der Mundorgel stand der Liedtext:„Negeraufstand ist in Kuba, Schüsse hallen durch die Nacht, auf der Straße nach Havanna werden Schwarze umgebracht. Humbahumbahassa…“
Natürlich haben wir auch Cowboy und Indianer gespielt, wobei in der Regel Indianer „erschossen“ wurden. Wir kannten den Sarotti-Mohr und steckten unseren Kollektengroschen am Sonntag in den „Nickneger“ der Mission, ohne Böses dabei zu denken. Wir gingen zum Arzt, obwohl es schon damals Ärztinnen gab. Und, mit Verlaub, wo ist (war) das Problem?
noch ein Hinweis für die grünen MoralWächter:
Johann Strauß: Operette „Der Zigeunerbaron“
Clemens-August-Forum, Clemens-August-Straße 33a, 50321 Brühl
10.05.2026 – 17:00
Einlass ab 10.05.2026 16:00 Uhr
Tickets möglicherweise als Spesen absetzbar…
Wer die Welt verbessern will, sollte nicht bei der Speisekarte oder bei jahrhundertealten Begriffen anfangen, sondern bei der realen Begegnung zwischen Menschen. Die zwanghafte Suche nach Diskriminierung in der Alltagssprache ist oft nichts anderes als eine Form der Selbstinszenierung. Man fühlt sich moralisch überlegen, indem man andere korrigiert.
Anstatt von anderen zu verlangen, ihre Sprache zu säubern, sollten die Kritiker sich fragen, warum sie selbst so fixiert auf rassistische Deutungsmuster sind. Wer in einem Wort wie „Zigeunerschnitzel“ nur das Negative sieht, sollte sich für diese eigene, vorurteilsbehaftete Denkweise meinetwegen selbst geißeln – aber er sollte aufhören, seine Komplexe und seine Ideologie auf den Rest der Gesellschaft zu übertragen. Wahre Toleranz bedeutet, die Absicht des Sprechers zu respektieren, anstatt ihm böse Gedanken zu unterstellen, die er gar nicht hat.
Nur weil etwas früher gesagt wurde, macht es eine Begrifflichkeit nicht besser oder legitimiert diese als einzig korrekte Umschreibung.
Die Quintessenz sämtlicher Kommentare zu dem Thema – „Früher durfte man es ja auch sagen!“ – zeigt, dass offenbar kaum Jemand das Anliegen von Röls-Leitmann wirklich verstanden hat.
Sie offenbar auch nicht.