Zweiter Eishallen-Bürgerentscheid am 15. Mai zusammen mit der Landtagswahl

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Archivbild: Riesiger Jubel in der Bürgerhalle brach aus, als der damalige Bürgermeister Werner Kolter am Abend des 26. Mai 2019 den klar gewonnenen Bürgerentscheid verkündete. (Archivfoto S. Rinke)

Am Sonntag, 15. Mai, werden die Unnaer Wahlberechtigten gleich zweimal zur Urne gebeten.

Sie können an diesem Tag zum einen über einen neuen Landtag mitentscheiden und zum anderen – erneut – über die Frage abstimmen, ob die Stadt die seit mehreren Jahren geschlossene Eisssporthalle sanieren und wiedereröffnen soll.

Der entsprechende Bürgerentscheid, angestrebt von der Bürgerinitiative Unna.braucht.Eis, ging am Donnerstag, 24. 2., durch den Rat.

HIER finden Sie den genauen Wortlaut

Die Stadt und mit ihr die Ratsmehrheit lehnt eine Sanierung aus Kostengründen ab, veranschlagt dafür rund 12 Mio. Euro. Aus Sicht der BI ist das „künstlich hochgerechnet“, nach ihrem Konzept sind sowohl Sanierung als auch Betrieb deutlich günstiger zu machen.

Archivbild der der Eissporthalle Unna. (Foto RB)

Am 26. Mai 2019 hatte Unna.braucht.Eis bereits einen Bürgerentscheid zur Sanierung der rund 40 Jahre alten Halle gewonnen, doch dieser wurde zwei Jahre später vom Stadtrat einkassiert. Die Sanierung sei finanziell nicht zu stemmen. Jetzt hat UbE einen neuerlichen Bürgerentscheid zum selben Thema durchgesetzt.

Ein zum Bürgerentscheid in Konkurrenz tretender Ratsbürgerentscheid, der eine neue Traglufthalle für den Eissport auf dem früheren Massener Freibadgelände vorschlug, verfehlte wie berichtet die erforderliche Zweidrittelmehrheit. CDU, Grüne und FDP unterlagen der SPD, der FLU, Linker und WfU.

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