Privatspenden für Flutopfer: Bedarf und Anlaufstellen

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„Wie können wir helfen? Wie erreichen wir die Betroffenen?“

Diese Frage erreichte unsere Redaktion seit der Hochwasserkatastrophe vom Mittwoch, 14. 7., immer wieder. Privat möchten sich Menschen zusammenschließen, um Sachspenden zu sammeln und weiterzugeben.

So schrieb uns Nadine Altongy aus Unna:

„Hallo ihr Lieben…

Am Mittwoch kam etwas ins Rollen, und zwar sind einige Menschen bereit, Sachen zu spenden für die Hochwasseropfer.
Wir haben schon einige Angebote über Kleidung für Kinder, Damen und Herren… auch einige Haushaltsgeräte würden wir zusammenbekommen.

Jetzt ist nur die Frage, ob dafür eine Nachfrage da ist….
Dann würden wir einen „Lagerraum“ bzw eine Sammelstelle organisieren. Wir würden Spenden auch zu Sammelstellen hinbringen.“

Achtung, melden sollen sich erst einmal Bedürftige!

Kontaktaufnahme per Mail:

flamedeye0710@gmail.com

tanja.44803@gmx.de

Eine weitere Leserin bietet an:

„Ich möchte liebend gern Kleidung an
Opfer der momentanen Situation verschenken. Vielleicht kann ich dadurch ein wenig helfen und jemanden eine Freude bereiten. Ich würde die Sachen auch bringen, sofern es möglich ist.“

Kontakt: L-weinrich@gmx.de

Für HAMM hat sich heute eine Hilfeaktion formiert:

+++ SACHSPENDEN AUS HAMM GESUCHT +++

Hamm hilft den Menschen in den Hochwassergebieten: Bis 16 Uhr könnt ihr bei der Jäschke Lagerei- & Verwaltungs GmbH in der Hafenstraße 90 Sachspenden abgeben. Sie bringen die heute noch in die Eifel zu den betroffenen Menschen. Alle Sachspenden werden angenommen und dort hin gebracht, vor allem Trinkwasser wird gebraucht.

Für HAGEN gibt es folgende offizielle Info:

Wer mit Sachspenden helfen möchte, wird gebeten, sich zunächst mit seinem Angebot und Daten zur Kontaktaufnahme an die E-Mail info@fzhagen.de zu wenden. Die Stadt Hagen bittet darum, keine Sachspenden ohne vorherige Absprache vorbeizubringen. Die Koordinierung der Hilfsangebote übernimmt die Hagener Freiwilligenzentrale. Rufnummer für Sachspenden: 02331 2075199.

Die Stadt Hagen hat für Geldspenden ein Spendenkonto eingerichtet. Wer Betroffene finanziell unterstützen möchte, kann die Summe unter dem Verwendungszweck „Hochwasser Hagen“ an IBAN DE 2345 0500 0101 0000 0444 überweisen. Es werden noch Hilfsorganisationen ausgewählt, die sich um die Verteilung der Spenden an die vom Hochwasser betroffenen Hagener kümmern.

Hilfe für den Märkischen Kreis:

Bürger helfen Bürgern – unter diesem Motto können Interessierte für die vom Unwetter Betroffenen im Märkischen Kreis spenden. Das ist über heimatcrowd.de möglich. Der MK wurde besonders stark vom Hochwasser getroffen. Altena ist weiterhin nicht erreichbar.

An das THW Spendenkonto für das Technische Hilfswerk (THW) kann gespendet werden unter:

Stiftung THW Sparkasse KölnBonn

IBAN: DE03 3705 0198 1900 4433 73

BIC: COLSDE33XXX

Unter Hochwasserhilfe-navi.de gibt es außerdem eine Homepage, die nach einzelnen Ortschaften Unterstützungsmöglichkeiten sammelt und darstellt.

Eine Spendenaktion für Tiere ist ebenfalls angelaufen:

Sachspenden für Pfoten

„Die aktuelle Hochwasserlage in Deutschland ist nicht zuletzt auch für Tiere erschreckend.Viele Haustiere wurden in den Wassermassen zurückgelassen, Tierheime wurden überflutet.

Der Verein „Hände für Pfoten“ ruft daher dazu auf, Sachspenden aller Art in die „Jillsun“ Sonnenstudios zu bringen.

„Von dort aus werden wir mit einem großen Transporter alle zusammengekommen Sachspenden in die betroffenen Gebiete, d.h zu den ausgewiesenen Koordinationsstellen bringen“, erklärt der Verein.

Hier die Standorte:
Jill Sun Unna City • Südring 31 • Tel. 0 23 03 / 77 77 121
Jill Sun Unna Massen • Massener Hellweg 27 • Tel. 0 23 03 / 77 99 69
Jill Sun Dortmund Aplerbeck • Schleefstraße 15 • Tel. 0176 / 630 492 44

Quelle: Hände für Pfoten

Zentrale Hochwasserhilfe ist schließlich möglich über die Aktion Deutschland hilft:

https://www.aktion-deutschland-hilft.de/de/hilfseinsaetze/hochwasser-2013/ueberschwemmungen-deutschland-eine-tragoedie/

BITTE FÜR GEZIELTE HILFE VOR ORT IN EURER STADT ODER GEMEINDE DIREKT AN DIE KOMMUNE WENDEN, AM BESTEN PER MAIL!

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