Für über eine Million Euro soll der zweite Teich im Unnaer Erholungsgebiet Bornekamp trockengelegt und die Fläche umgestaltet werden.
Mit einem aktuellen Antrag an die Stadtverwaltung fordert die Fraktion Wir für Unna (WfU), die Errichtung einer naturnahen Pumptrack-Strecke sowie die Anlage eines sogenannten Tiny Forest im Zuge der Teichumgestaltung konkret zu prüfen.
Die Verwaltung soll, Zitat, „die technische, flächenmäßige, naturnahen und wirtschaftliche Umsetzbarkeit bewerten, mögliche Förderprogramme identifizieren und die Ergebnisse dem Rat zur Entscheidung vorlegen“.
Für WfU ist die Umgestaltung des Bornekamps mehr als eine reine Renaturierungsmaßnahme.
„Sie bietet die Chance, eine seit Jahren bestehende Lücke im Freizeitangebot für Kinder, Jugendliche und junge Erwachsene und alle, die Spaß am Mountainbiken haben, zu schließen und gleichzeitig einen bereits beschlossenen Ratsauftrag endlich umzusetzen.“
Denn bereits in der vergangenen Legislaturperiode hatte die WfU die Anlage von Tiny Forests im Stadtgebiet beantragt. Der Antrag wurde vom Rat einstimmig beschlossen, erinnert die Fraktion.
„Eine Umsetzung ist bis heute jedoch ausgeblieben. Allerdings wurde ein Bürgerwald im Kurpark angelegt.“
Mit der Neugestaltung des ehemaligen Teichgeländes bietet sich aus Sicht von Wir für Unna nun die Gelegenheit, den Ratsbeschluss „endlich mit Leben zu füllen und aus einer Pflichtmaßnahme einen sichtbaren Mehrwert für die Bürger zu schaffen“.
„Wir haben deshalb einen konkreten Antrag an die Verwaltung gestellt. Wenn rund 1,2 Millionen Euro für die Trockenlegung und Umgestaltung des Teiches aufgewendet werden müssen, darf am Ende nicht einfach nur eine Brachfläche zurückbleiben.
Wir wollen, dass aus dieser notwendigen Maßnahme etwas Positives entsteht – für unsere Kinder, für die Natur und für die gesamte Stadt.“

Seit der Schließung der Mountainbike-Strecke im Bombentrichter, erinnert WfU, warten Jugendliche auf ein Ersatzangebot. Gleichzeitig hänge ein einstimmig beschlossener Tiny-Forest-Antrag seit Jahren in der Warteschleife.
„Beides zusammenzuführen wäre ein starkes Signal, dass Politik nicht nur verwaltet, sondern gestaltet. Wer von Nachhaltigkeit und Jugendförderung spricht, muss jetzt die Chance nutzen, dies auch konkret umzusetzen“, erklärt WfU-Fraktionsvorsitzender Sven Arnt.
PM WfU-Fraktion Unna
































