
Zwischen Erinnerung und Veränderung: Sonderausstellung „Unna 2D – Ansichten einer Stadt“ im Hellweg-Museum Unna
Wie prägen Kunst, Stadtentwicklung und kollektives Gedächtnis das Bild einer Stadt? Dieser Frage widmet sich die neue Sonderausstellung „Unna 2D – Ansichten einer Stadt“, die seit dem 1. März im Hellweg-Museum Unna zu sehen ist. Am Sonntag nächster Woche, 30. August, endet die Ausstellung mit einer letzten Sonderführung.
Hellweg-Museum Unna: Offene Führung zum Abschluss der Ausstellung „UNNA 2D – Ansichten einer Stadt“
Am Sonntag, 30. August, öffnet das Hellweg-Museum Unna zum letzten Mal die Türen zur diesjährigen Sonderausstellung „UNNA 2D – Ansichten einer Stadt“. Zum Abschluss der Präsentation laden Museum und das Amt für Kultur und Weiterbildung noch einmal zu einer offenen Führung ein.
Die Kuratorinnen Dr. Tina Ebbing und Kathrin Göttker M.A. haben für die Ausstellung etwa 80 Gemälde, Grafiken, Zeichnungen und Postkarten, die Motive der Stadt zeigen, aus dem umfangreichen Sammlungsbestand des Museums zusammengestellt. Ergänzt werden diese durch zwölf Aufnahmen von Mitgliedern des Foto-Clubs Unna e.V., die das aktuelle Gesicht einiger Ansichten zeigen.
Bei dem einstündigen Rundgang mit Birgit Hartings erfahren die Teilnehmer unter anderem, welche Ortsansichten Künstler besonders inspiriert haben und welche Darstellungsweisen sie für unterschiedliche Botschaften wählten. An ausgewählten Beispielen wird gezeigt, dass die im Laufe der Zeit erfolgten Veränderungen des Stadtbildes in der Stadtgesellschaft durchaus kontrovers wahrgenommen wurden.
Die Führung beginnt um 15 Uhr. Eintritt und Führung sind kostenlos.
……………………………………..
Unna ist eine Stadt mit vielen Facetten – von der lebendigen Innenstadt mit historischen und modernen Gebäuden über Wohn- und Industriegebiete bis hin zu dörflichen Strukturen und Naturräumen. Die Ausstellung beleuchtet, wie sich diese Vielfalt in bildlichen Darstellungen widerspiegelt und wie sich das Stadtbild im Laufe der Zeit verändert hat.
„Wir präsentieren ausgewählte Ansichten von Unna aus unserer Sammlung, wobei der Fokus auf dem 20. Jahrhundert liegt“, erläutert Museumsleiterin Dr. Beate Olmer. Zu sehen sind Gemälde, Grafiken, Postkarten und Fotografien. Die Exponate zeigen unterschiedliche künstlerische Handschriften und Perspektiven – und machen zugleich sichtbar, welche Motive besonders häufig festgehalten wurden und welche kaum Beachtung fanden.
In vier Themenbereichen begegnen die Besucher Gesamtansichten, Innenstadtmotiven, Industrieansichten sowie Bildern aus dem ländlichen Unna. Neben vertrauten Orten werden auch Motive gezeigt, die heute verändert sind oder nicht mehr existieren. Mitglieder des Foto-Club Unna e. V. haben ausgewählte Standorte neu fotografiert, so dass direkte Gegenüberstellungen von früher und heute möglich werden.
Die Ausstellung greift damit auch kontrovers diskutierte Veränderungen des Stadtbildes auf, etwa den Abriss des Dehne-Komplexes an der Massener Straße oder die wechselvolle Geschichte der Villa des Arztes Dr. Friedrich Kipp.
Kuratiert wurde die Schau von Dr. Tina Ebbing und Kathrin Göttker M. A. Insgesamt rund 80 historische Stadtansichten aus der Museumssammlung werden durch zwölf aktuelle Fotografien sowie ein mit einer Drohne aufgenommenes Video des Foto-Club Unna e. V. ergänzt.
































Lebendige Innenstadt? Die Morgenstr. Ist inzwischen ganz tot! Schade!