
Die FDP-Landtagsabgeordnete Susanne Schneider aus Schwerte und ihre Landtagsfraktion wollen die Meldung und Reparatur von Schlaglöchern deutlich vereinfachen und beschleunigen.
Mit dem Antrag „NRW reparieren – Schlaglöcher landesweit per App melden“ fordern die Freien Demokraten eine landeseigene App, mit der Bürgerinnen und Bürger Straßenschäden einfach per Foto melden können. Über automatische Geodaten erhält nicht nur die zuständige Stelle umgehend die Meldung.
Erstmals erhält auch das Land somit ein aktuelles Gesamtbild über Schlaglöcher und Straßenschäden in Nordrhein-Westfalen. Kleine Schäden auf Landesstraßen sollen spätestens innerhalb eines Monats repariert werden.
Susanne Schneider, Sprecherin der FDP-Landtagsfraktion für Arbeit, Gesundheit und Soziales, findet: Ein Schlagloch sollte man im Jahr 2026 nicht mehr umständlich per Telefon oder Kontaktformular melden müssen. Das gehe viel einfacher:
„App öffnen, Foto machen, bei Bedarf kurzen Hinweis ergänzen – fertig. Der Standort wird automatisch erfasst und die Meldung direkt an die zuständige Stelle weitergeleitet. So umarmen wir die Zukunft!“
Mit ‚NRW Reparieren‘ will die FDP für den Kreis Unna schaffen, was Drittanbieter längst bieten, verknüpft mit einer Weiterleitung an Land oder Autobahn GmbH. „Damit gäbe es auch endlich eine landesweite, zentrale Erfassung von Schäden. Denn derzeit weiß niemand, wie viele Schlaglöcher es in Nordrhein-Westfalen überhaupt gibt!“
Darauf, dass ein gemeldeter Schaden beseitigt wird, müssen sich die Bürger verlassen können, betont Schneider.
„Wir fordern deshalb, dass kleinere Schäden auf Landesstraßen spätestens innerhalb eines Monats repariert werden.
Dafür wollen wir Straßen.NRW neu organisieren und eigene Einsatzgruppen für Schlaglöcher aufstellen. Schluss mit Schlagloch-Frust!“
Link zum Antrag der FDP-Landtagsfraktion NRW: https://fdp.fraktion.nrw/initiative/nrw-reparieren-schlagloecher-landesweit-app-melden
































Mal laut gedacht…ich nehme ein paar Speicherkarten und fotografiere die Schlaglöcher auf der Westhemmerder Dorfstraße zwischen südlichem Ende Lenningsen und Westhemmerde.
Täglich schicke ich dann Bilder von mehreren hundert Schlaglöchern dort an die App- und nach ein- bis zwei Jahren ist die Straße dann wieder schlaglochlos und die 10km/h-Schilder kommen weg?
Der Bürger soll die Schlaglöcher, die seit vielen Jahren inflationär auftreten, trotz immer milderer Winter (der war ja früher immer der Schuldige), noch extra melden?
Ich dachte, davon zahlen wir von den immensen Steuern, die mittelbar (KFZ-Steuern) und unmittelbar (Kraftstoffsteuern) über KFZs in das Staatssäckel fließen, bereits genug verantwortliche Stellen, von den Kommunen bis zu Straßen-NRW.
Die sollten die Schäden auf den Straßen, für die sie sich verantwortlich zeichnen, selber zeitnah ermitteln können, eigentlich ständig vorliegen haben und ständig abarbeiten und dann aktualisieren.
Ebenso bin ich davon ausgegangen, daß selbstverständlich aufgelistet vorliegt, in welchen Städten/Kreisen wieviel Straßenkilometer mit wieviel Prozent Schäden vorhanden sind.
Was genau wurde bislang mit unseren Geldern in den Verkehrsministerien gemacht? Brücken prospektiert und repariert wird ja offenbar auch nur im homöophatischem Bereich.
Wobei mir da auch eine Eisenbahnbrücke im Kreis einfällt, welche trotz angeblich regelmäßiger Kontrolle plötzlich in guinnesbuchreifer Zeit von Turbodachsen untertunnelt worden war…
Wenn die gemeldeten Schlaglöcher von den verantwortlichen Stellen jetzt innerhalb eines Monats repariert werden können, warum haben sie das bislang mit den lange bekannten Schlaglöchern nicht gemacht? Oder anders: Wenn sie das jetzt plötzlich können, was bleibt dann dafür liegen? Oder hatten sie bislang in der Zeit nur die Kaffeevorräte der Behörden dezimiert? (was ich von den Bautrupps selber eher nicht glaube).
Fragen über Fragen…