Trauer in Fröndenberg – Gemeindereferent Heiner Redeker ist verstorben

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Unter einem Kreuz am Altarraum können Gemeindemitglieder zum Gedenken an Heiner Redecker Opferkerzen entzünden. (Foto RB)

Die Besucher des Pfingstgottesdienstes in der St. Marienkirche Fröndenberg erfuhren am Sonntagvormittag (24. Mai) eine zutiefst traurige Nachricht.

Der langjährige Gemeindereferent Heiner Redeker, eine Institution in St. Marien, ist verstorben.

Der zweifache Familienvater, Jahrgang 1967, erlag am Samstagmittag (23. 5.) einem schweren Krebsleiden.

Heiner Redeker war über 30 Jahre lang mit höchstem persönlichen Einsatz in seiner Fröndenberger Kirchengemeinde und später im Pastoralen Raum tätig. Sein Schwerpunkt lag auf der Arbeit mit Kindern und Jugendlichen, doch war er mit seiner herzlichen, offenen, zugewandten und empathischen Art stets auch für alle anderen Generationen Ansprechpartner und Unterstützer.

Heiner Redeker. (Fotoquelle: Kirchengemeinde St. Marien Fröndenberg / Pastoraler Raum)

Mit seinem Dienstbeginn im Jahr 1993 in Fröndenberg war Heiner Redeker der mit Abstand Dienstälteste des derzeitigen Seelsorgerteams. Den Weg in seinen Beruf, der ihm Berufung wurde, fand er zunächst als Teilnehmer und später als Betreuer bei Gruppenstunden und Ferienfreizeiten in St. Marien.

Er sprach über seinen Glauben stets mit innigster christlicher Überzeugung, ohne jedoch moralisieren oder belehren zu wollen.

In der Marienkirche ist zum Gedenken an Heiner Redeker vorn am Altarraum ein Kreuz aufgestellt worden, unter dem die Gemeindemitglieder mit Opferkerzen Abschied von dem Verstorbenen nehmen und sich an ihn erinnern können.

In der Sendung „Kirche im WDR“ wurde Heiner Redeker einmal nach seinem liebsten Bibelzitat gefragt. Er nannte einen Vers aus dem Hohen Lied:

„Leg mich wie ein Siegel auf dein Herz, wie ein Siegel auf deinen Arm, denn stark wie der Tod ist die Liebe, die Leichenschaft ist hart wie die Unterwelt! Ihre Gluten sind Feuergluten, gewaltige Flammen. Mächtige Wasser können die Liebe nicht löschen, auch Ströme schwemmen sie nicht hinweg.“ (Hoheslied 8,6-7a)

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