
Dieses Ergebnis der Kreispolizei hat es in sich.
Am Donnerstag, 26. März, hat sich die Unfallkommission unter Vorsitz des Kreises Unna mit neuen Unfallhäufungsstellen beschäftigt – also Örtlichkeiten, wo es zuletzt besonders oft gekracht hat.
Zwölf solcher Unfallbrennpunkte hat die Kreispolizeibehörde im letzten Quartal 2025 neu identifiziert, von diesem Dutzend liegen acht im Stadtgebiet Unna.
Und gleich an drei Stellen ist der Beethovenring betroffen, an zwei weiteren die B1.
Dazu kommen noch zwei weitere Verkehrs-Brennpunkte in Unna, die schon im 3. Quartal auffällig wurden und es in den letzten drei Monaten des Jahres weiter waren – erneut eine B1-Kreuzung sowie die Unterführung am Königsborner Tor


Vertreter von Bezirksregierung, Kreispolizeibehörde, Straßen NRW, Kreis und Kommunen berieten die einzelnen Unfallstellen ausführlich. Im Rahmen dieser Analysen wird untersucht, welche Ursachen es für die Unfallhäufungen gibt, erläutert der Kreis.
„So können z. B. Verkehrsführungen, Verkehrslenkungen, Straßenzustand, Sichtbarkeiten, Geschwindigkeit, aber auch Nichtbeachtung der Verkehrsregeln zur Entstehung von Unfallhäufungen beitragen.“
Gelegentlich müssen die Mitglieder der Unfallkommission auch feststellen, dass die Ursache der Unfallträchtigkeit an einer bestimmten Stelle nicht zu klären ist.
In Unna stellten sich im Herbst und Winter vorigen Jahres drei Kreuzungen auf der Bundesstraße 1 als besonders unfallträchtig heraus: Die Auffahrt zur B1 auf der Feldstraße in Richtung Werl, die Kreuzung mit dem Kessebürener Weg und die Abfahrt zur A1 im Bereich Florianstraße (dort gab es schon im Sommer überdurchschnittlich viele Unfälle).
Der Unnaer Verkehrsring ist von Unfallträchtigkeit an gleich drei Stellen betroffen, die alle auf dem kurzen Abschnitt des Beethovenrings liegen: Darunter ist auch die Einmündung zur Oberen Husemannstraße, die direkt gegenüber der Polizeiwache liegt.



Im Zuge der neuen Verkehrslenkung wegen des Einkaufszentrums Mühle Bremme wurde die Linksbbiegeregel vom Ring aus geändert, was vor allem bei Auswärtigen regelmäßig zu Irritationen führt. Sie landen wider Willen auf der Linksabbiegerspur, wollen aber weiter geradeaus auf dem Ring fahren und wechseln rasch noch verbotenerweise die Spur.
Seit Sommer auffällig in der Unfallstatistik der Polizei ist die Unterführung am Königsborner Tor, wo es trotz der getrennten Spuren immer wieder zu Konflikten zwischen Zweiradfahrern und Fußgängern kommt.

Welche Ursachen konkret für die Unfälle an den neuen „Brennpunkten“ verantwortlich waren, wird die Unfallkommission weiter untersuchen und gegebenenfalls Maßnahmen vorschlagen.




































