Die Insolvenz der Warenhauskette Galeria zieht weitere Kreise. Jetzt erwischt es auch den ersten Logistiker.
Wie der Dortmunder WDR berichtete, hat die Fiege-Gesellschaft, die das Galeria-Zentrallager in Unna-Königsborn betreibt, Insolvenz in Eigenverwaltung beantragt. Die rund 1250 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter müssen um ihre Arbeitsplätze bangen.
Die beiden Unternehmen hatten ihre Zusammenarbeit erst Anfang des vergangenen Jahres ausgebaut. Wir berichteten seinerzeit darüber.
Der konkrete Auslöser für die Insolvenz der Fiege-Gesellschaft in Unna ist die erneute Insolvenz des Warenhauskonzerns, die Anfang Oktober bekannt wurde.
Für den Standort in Unna ist das besonders problematisch, weil das hiesige Logistikzentrum bisher ausschließlich für Galeria arbeitet. Derzeit steht offen, wie es mit diesem einzigen Auftraggeber weitergeht.
Nach Angaben einer Fiege-Sprecherin soll man sich mit Galeria auf eine Fortsetzungsvereinbarung zunächst bis zum Jahresende verständigt haben. Was im neuen Jahr geschehen soll, ist unklar. Fiege sei um neue Kunden für den Standort Unna und um Erhaltung bemüht.
Die Beschäftigten wurden bereits am Dinenstag informiert und erhalten Insolvenzgeld. Insgesamt beschäftigt Fiege in Deutschland mehr als 10.000 Menschen an rund 70 Standorten. Der Insolvenzantrag betrifft ausschließlich die Gesellschaft, die das Zentrallager in Unna betreibt.
Quellen: eurotransport.de, WDR Dortmund
































