Polizei untersagt Klima-Demo am Gersteinwerk – Anmelder zieht vor Gericht

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Die Auftaktkundgebung der großen Klima-Demo am Samstag, den 30.05.2026, in Hamm sollte wie berichtet unmittelbar vor dem Gersteinwerk stattfinden. Die Polizei Dortmund als zuständige Versammlungsbehörde hat das jetzt verboten.

Sie legte im Rahmen der Kooperation für diese Kundgebung eine alternative Örtlichkeit fest. Diese liegt in unmittelbarer Nähe des ursprünglichen Startpunkts, so dass die Sicht auf das Kraftwerk weiterhin gewährleistet ist, teilt die Polizei Hamm mit.

Der Aufzugsweg selbst ist von der Änderung nicht betroffen.

„Die gesetzlichen Aufgaben der Polizei umfassen die Gefahrenabwehr und die Strafverfolgung. Dies gilt auch für Versammlungslagen. In diesem Kontext hat die Polizei die Versammlungsfreiheit zu gewährleisten und zu schützen“, heißt es zur Erklärung.

„Des Weiteren sind Objekte der kritischen Infrastruktur wie das Gersteinwerk zu schützen und die damit verbundenen Gefahren für die öffentliche Sicherheit und die Gesellschaft zu beachten.“

Der Versammlungsanzeiger, teilt die Polizei weiter mit, ist mit dem alternativen Kundgebungsort nicht einverstanden.

„Er kündigte an, diese Entscheidung vor dem zuständigen Verwaltungsgericht überprüfen zu lassen. Hierbei handelt es sich um ein übliches, legitimes und etabliertes Verfahren. Die Entscheidung steht noch aus“, so ein Polizeisprecher.

Ab Mittwoch, den 27.05.2026, hat die Polizei Dortmund für die Fragen und Anliegen der Bürger zur Einsatzlage in Hamm ein Bürgertelefon unter der Rufnummer 0231/ 132 5555 eingerichtet.

Quelle Polizei Hamm

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