Umfrage der Stadt Unna zu Jugendangeboten: Teilnahme ab 3. Klasse – Auch persönliche Fragen darunter

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Beteiligungsbeauftragte Meike Schwering (l.) sowie Matthias Meisohle und Beate Frommeyer vom Kinder- und Jugendbüro der Kreisstadt Unna rufen Kinder ab der 3. Klasse zur Teilnahme an der Umfrage zum Kinder- und Jugendförderplan auf. (Foto Stadt Unna)

Was brauchen Kinder und Jugendliche in Unna? Welche Angebote sind wichtig? Und wofür sollen in den kommenden Jahren die kommunalen Gelder eingesetzt werden?

Um Fragen wie diese besser beantworten zu können, führt die Stadt Unna eine Umfrage durch. Die Ergebnisse sollen als zentrale Grundlage in die Erarbeitung des neuen Kinder- und Jugendförderplans 2026–2030 einfließen, wird von der Stadtpressestelle zugesichert. Das war nicht in allen Fällen so. Siehe unten.

An der Jugendumfrage (HIER klicken) können alle Schülerinnen und Schüler in Unna ab der 3. Klasse teilnehmen. Die Stadt verspricht, dass die Antworten nicht in der Schublade verschwinden sollen:

„Die Umfrage bietet Kindern und Jugendlichen die Möglichkeit, ihre Wünsche, Interessen und Bedarfe einzubringen und so die zukünftige Ausgestaltung von Angeboten in Unna mitzugestalten“.

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Der Fragenkatalog enthält neben den klassischen Fragen „welche Angebote fehlen dir / welche Freizeitangebote nutzt du“ (siehe oben) allerdings auch sehr persönliche Fragen an die Kinder.

Etwa, ob es in ihrer Familie Probleme gibt, ob sie sich zu Hause sicher fühlen, ob sie sich oft einsam fühlen, zu Hause genügend Unterstützung haben oder Ähnliches. Es besteht die Ankreuzmöglichkeit „keine Angabe“.

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Unter allen Teilnehmern wird ein kostenloser Kinobesuch verlost – entweder für eine gesamte Schulklasse oder für eine Einzelperson gemeinsam mit 33 Freundinnen und Freunden.

Die Umfrage wurde vom Kinder- und Jugendbüro gemeinsam mit der Beteiligungsbeauftragten der Kreisstadt Unna entwickelt. Sie läuft bis zum 30. April 2026 und ist erreichbar über www.unna.de/umfrage.


Die Stadt Unna und ihre Bürgerumfragen:

In Erinnerung ist bei diesem Thema vielen Bürgern noch die Umfrage zum Massener Einzelhandelsstandort. 60 Prozent der Teilnehmer stimmten den Plänen des Investors Löhr für einen Edeka und einen Discounter an der Massener Bahnhofstraße damals zu. Da jedoch insbesondere die Grünen strikt dagegen waren, wurden die Planungen so lange verzögert, bis der Investor entnervt absprang und das Grundstück jetzt von Ten Brinke entwickelt wird, dem Mühle Bremme-Investor. Dieser plant Teilen der Politik viel zu groß, so dass die Diskussion wieder neu entbrannt ist.

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