Schwarz-Rot-Gold statt Regenbogen – für Grüne Schulleiterin aus Fröndenberg „rechtsextremistisch“

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Screenshots aus dem öffentlichen Instagram-Auftritt der Fröndenberger Gesamtschulleiterin in ihrer Funktion als Fraktionssprecherin der Grünen im Arnsberger Rat.

Nationalfarben gegen die Farben der Vielfalt. Eine Regenbogentreppe an einem Busbahnhof im sauerländischen Neheim wurde am vergangenen Wochenende von Unbekannten mit den Farben Schwarz-Rot-Gold übermalt.

Die Fraktionssprecherin der Grünen im Rat Arnsberg, Verena Verspohl, Schulleiterin in Fröndenberg/Ruhr, sieht darin eine rechtsextremistische Attacke.

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10 KOMMENTARE

  1. Dem ist wahrlich nichts hinzuzufügen.

    Fraglich, dass diese Person*in (Achtung Sarkasmus) überhaupt in eine derartige Position gelangen konnte.

    Schönen Tag.

  2. Frau Verspohl sieht auch Deutschland Flaggen die im Stadtgebiet aufgehangen wurden als rechts an, und hat nach eigenen Angaben das Ordnungsamt verständigt.

  3. Die Dame hat offensichtlich nicht mehr alle „Latten am Zaun“. Wenn solche Leute unsere Kinder erziehen, sehe ich noch schwärzer für Deutschland.

  4. Mir fehlen gerade die Worte. Jemand der im Staatsdienst beschäftigt ist und die Farben der Nationalflagge als rechtsextrem bezeichnet steht nicht mehr auf dem Boden des Grundgesetzes. Vielleicht sollte Frau Verspohl mal einen Blick ins Grundgesetz (Art.22) werfen. Ich hoffe doch, dass dieser Artikel nicht ihre Lese- und Textverständniskompetenz übersteigt. Als Schulleiterin ist sie ja wohl auch verbeamtet und hat einen Amtseid nach §64 BBG abgeleistet. Schwarz, Rot, Gold bedeuten Einigkeit, Freiheit und Demokratie. Mehr Werte brauchen wir nicht.

    • Genau so ist es Burkhard! Ja sicher ist die Frau beamtet mit dickem Gehalt und fetter Pension von einem Staat, dessen Farben sie so diffamiert. Einfach nur krank! Ich hoffe, die Schulaufsicht und die Eltern reagieren.

  5. Jedem Bürger ist klar das die Regenbogenfarben inzwischen symbolisch für die politische Linke steht als Kampf gegen das Rechte politische Spektrum, welches in unserer Demokratie ebenfalls seit dessen Gründung verankert ist.
    Die Mehrheit der homosexuellen Mitbürger im Land lehnt diese politische Vermischung mit allen möglichen sexuellen „LBQTISternchenX“ Varianten zu einem undifferenzierten Einheitsbrei unter der Regenbogenflagge ab. Die Regenbogenflagge ist auch eine parteipolitische Aussage. Man muß sie nicht wie Frau Verspohl in ihren Videos idiologisch verehren und kann auch komplett ohne sie entspannt und friedlich mit homosexuelle und queere Mitbürger zusammen leben.

    An der Schule in Arnsberg, deren Schüler die Treppe mit den inoffiziellen Parteifarben der GRÜNEN bemalen mußten, war Frau Verena Verspohl früher stellvertretende Leiterin. Eine Nina Verspohl (Ehefrau?) ist dort aktuell zuständig für die Oberstufenkoordination. Inzwischen ist Verena Verspohl als Schulleiterin nach Fröndenberg in eine andere Stadt versetzt worden. Sie stand eigendlich davor für die GRÜNEN als Abgeordnete in den Landtag von NRW einzuziehen anstatt in die Gesamtschule Fröndenberg. Was für ein Unterschied. Ohne AFD wäre ihr das möglicherweise gelungen.

    Besorgte Eltern, dessen Kinder auf der Gesamtschule Fröndenberg sind, haben mir bereits von dem Treppenvideo erzählt. Als Beamtin die offiziellen amtlichen Nationalfarben ihres Dienstherren und Arbeitgebers irgendwie mit Rechtsextremismus in Verbindung zu bringen ist schon bedenklich.

    Frau Verspohl verbindet auf dem privaten TikTok Kanal ihre Tätigkeit als Beamtin am Arbeitsplatz mit ihren parteipolitischen Aussagen. Der Kanal mit unzählige Videos ist ein nicht getrennter Mix aus ihrem intimen privaten Leben, ihrem Berufsalltag in der Schule und ihrer parteipolitischen Arbeit. Eine Trennung zwischen privat und ihr Amt gibt es dort nicht. Eigendlich sehen das Arbeitgeber nicht so gerne.

    Durch die veröffentlichten persönlichen Metadaten auf TikTok, auch mit intime Momente, gibt Frau Verspohl ein Psychogramm ihrer Persönlichkeit öffentlich preis. Sogar auch mit ihren Hüpfvideos. Ihren minderjährigen Schülern rate ich das nicht auch wenn sie bisher nur eingeschränkt auf dem privaten Kanal von Frau Verspohl auftauchen.

    Die GRÜNEN sind inzwischen mit ihrer Regenbogenflagge fanatischer als irgendwelche „Rechte“ mit der Deutschlandflagge !
    Auf dem Tiktokkanal von Frau Verspohl wird das sehr deutlich. Sie hat auch als Schulleiterin ihre Schule damit ausstaffiert und sie dort an Kinder verteilt.

    Frau Verspohl hat bereits für Aufsehen gesorgt als sie als Schulleiterin im Amt in ihrer Schule im Wahlkampf zur Teilnahme an einer politischen Demo in Fröndenberg aufgefordert hat, die deutlich und namentlich gegen die größte Oppositionspartei im demokratisch gewählten Parlament gerichtet war, welche dort mit Fäkalien gleichgesetzt wurde.
    Man könnte diesen Verstoß durchaus als weitaus größeren Skandal ansehen. Ein AFD Politiker und Beamter darf auch nicht seine Schüler zu einer deutlichen Demo gegen die GRÜNEN auffordern und das damit verbal rechtfertigen, das er ja „nur“ zu einer Demo gegen „Links“ aufgerufen hat.

    Personal soll in der Schule nicht mehr nur mit Herr X oder Frau X angesprochen werden, sondern mit „Person X“ was im Amtsgebrauch nicht üblich ist.

    Frau Verspohl hat nun tatsächlich eine enorme bundesweite Empörungswelle provoziert. Von Ressentiments gegen homosexuelle Mitbürger ist sie nicht geprägt. Vielen Kritikern geht es nicht um die politische Auseinandersetzung an sich, sondern schlicht einfach nur darum das persönliche Parteipolitik nichts in den Schulen zu suchen hat.
    Die Gesamtschule Fröndenberg sollte dort nicht hineingezogen werden.

    In früheren Interviews hat sich Frau Verspohl dazu auch durchaus differenziert und vernünftig geäußert. Persönlich erkenne ich da eine Veränderung erst während des letzten Jahres während der linksgrüne Zeitgeist massiv an Akzeptanz in der Bevölkerung verliert.

    Frau Verspohl wünsche ich, das sie sich nicht in ihrer TikTokwelt mit Provokation und Reaktion weiter hochschaukelt. Das schlägt privat auf das Gemüt.
    Besorgten Eltern, die sich Sorgen um eine politische Indoktrination ihrer Kinder machen wünsche ich, das sie in der Auseinandersetzung mehr sachlich bleiben.

    In Arnsberg und Fröndenberg entscheidet sich nicht die Zukunft Deutschlands.

  6. Es ist schon erschreckend, dass bunt angemalte Gegenstände im öffentlichen Raum von ALLEN toleriert werden MÜSSEN -sonst wird man von diesen Leuten als Rechtsradikal eingestuft- und unsere Bundesfarben an gleicher Stelle als Sachbeschädigung bewertet werden sollen. Da ist zu erkennen, wie krank die Grüne und Linke Ideologie ist. Gut, dass meine Kinder nicht mehr zu solchen Lehrkräften in ihre Kaderschmiede kommen. Wir müssen uns über das Verhalten und politische Einstellung mancher.. vieler.. Kinder nicht wundern.
    Diese Zwangswerbung für Queere und Sonstiges im öffentlichen Raum sollte komplett untersagt werden. Darin sind die Grünen ja Spitze.

  7. Die aktuelle Debatte um ein Statement der Schulleiterin der GSF, Verena Verspohl verdeutlicht einen tiefen Riss in der Wahrnehmung gesellschaftlicher Symbole. Während die Regenbogenflagge offiziell für Toleranz steht, wird sie von vielen Bürgern inzwischen als parteipolitisches Bekenntnis der Linken und Grünen wahrgenommen. Dass auch ein Teil der homosexuellen Community diese undifferenzierte Vermischung verschiedenster Identitäten ablehnt, unterstreicht die Komplexität des Themas. Ein friedliches Zusammenleben mit queeren Mitbürgern bedarf keiner ideologischen Verehrung solcher Symbole. Das Zeigen der Flagge wird oft als bewusster Akt gegen konservative Haltungen interpretiert.

    Frau Verspohl, die zuvor stellvertretende Leiterin am Laurentianum in Arnsberg war und Ambitionen auf ein Landtagsmandat für die GRÜNEN hegte, steht nun weit über die Genzen von Fröndenberg und Arnsberg im Fokus. Kritisch betrachtet wird dabei auch die mangelnde Trennung zwischen ihrem Amt als Schulleiterin und ihrem privaten TikTok-Kanal.
    Besonders schwer wiegt der Vorwurf der politischen Einflussnahme an der Schule. In NRW ist das Neutralitätsgebot im Schulgesetz fest verankert. Es verbietet Lehrkräften, Schüler einseitig im Sinne einer politischen Richtung zu beeinflussen:
    Die Aufforderung zur Teilnahme an einer Demonstration, die sich gezielt gegen die größte Oppositionspartei richtete, oder die Ausstattung der Schule mit Symbolik einer bestimmten politischen Strömung, kollidiert direkt mit diesem Beutelsbacher Konsens. Ein Lehrer/Schulleiter, der etwa zu Demos gegen „Links“ aufrufen oder Aktionstage zur Stärkung des klassischen Familienbildes durchführen würde, müsste sich derselben Kritik stellen.

    Der Fall ist ein Lehrstück dafür, wie wichtig die Einhaltung beamtenrechtlicher Neutralitätspflichten ist, um das Vertrauen der Eltern und der Gesellschaft in das staatliche Schulsystem nicht zu verspielen. Persönliche Beleidigungen und Drohungen müssen als Reaktion darauf konsequent ausgeschlossen werden. Sachliche Auseinandersetzungen verlieren jede Substanz, sobald sie in persönliche Angriffe oder Drohungen abgleiten. Ein respektvoller Umgang ist das Fundament jeder konstruktiven Debatte.

    • Eine aus unserer Sicht sehr zutreffende Zusammenfassung der Problematik, Herr van de Pohl. Wir haben ohnehin an die Bezirksregierung eine Anfrage in dieser Sache gestellt. Wir sind gespannt auf die Einschätzung durch Arnsberg. VG von der Redaktion.

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