„Bedeutendstes Bauprojekt der jüngeren Stadtgeschichte“: Grundschul- und Kitabau am Hertinger Tor schreitet voran – Aussichtsplattform wird abgebaut

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Aussichtsplattform auf die Baustelle - Foto Stadt Unna

+++ Update am 21. Mai – Aussichtsplattform wird abgebaut +++

Die Arbeiten am künftigen Bildungsstandort Unna-Mitte (Hertinger Tor – neue Grundschule und neue Kita) erreichen nun auch den Außenbereich der Baustelle. Dafür muss absehbar ab Anfang Juni die Aussichtsplattform, von der aus seit gut einem Jahr der Blick auf die Baustelle möglich ist, abgebaut werden. Das teilte am 21.Mai die Stadt mit.

Die Baukamera, die den Baufortschritt dokumentiert, wird jedoch weiterhin den Blick auf die Baustelle ermöglichen. Sie ist über einen Link auf der städtischen Homepage unter „Neubau Bildungsstandort Unna-Mitte“ erreichbar. Das Bild der Kamera wird alle fünf Minuten aktualisiert.


Es sei das „bedeutendste Bauprojekt der jüngeren Stadtgeschichte“, unterstreicht die Stadt Unna – und mit über 34 Millionen Euro auch das teuerste.

Die Kreisstadtverwaltung verkündet am 21. März das Richtfest für den neuen „Bildungsstandort Unna-Mitte“ am Hertinger Tor.

Gebaut werden dort seit etwas mehr als einem Jahr eine dreizügige Grundschule (die Falk- und Nicolaischule unter ihrem Dach vereint) sowie eines viergruppigen Kindergartens mit Familienzentrum und Sporthalle.

Neben den Klassenzimmern und Gruppenräumen wird es eine Aula für Veranstaltungen und eine große Küche als Ausgabeküche geben.

Die Sporthalle wird in drei Felder unterteilbar sein und sowohl für den Schul- als auch den Freizeitsport genutzt werden können.

„Die Bedeutung dieses Projekts für die Entwicklung der Stadt Unna ist enorm“, findet die Verwaltung. Der letzte Schulneubau in Unna war das heutige Pestalozzi-Gymnasium (PGU) an der Morgenstraße, das dort 1986 errichtet wurde.

Bürgermeister Wigant legte selbst Hand an. (Foto Stadt Unna)

Ein besonderes Augenmerk liege auf der Nachhaltigkeit, so die Stadt weiter. Gebaut wird in einer „hybriden Konstruktion“, die vorgefertigte Module aus Holz und Stahlbeton/Stahlbetonfertigteilen kombiniert.

Vier von fünf Gebäudeteilen bekommen Gründächer, eins wird als Schulgarten und Grünes Klassenzimmer dienen. Die Sporthalle wird mit einer Photovoltaikanlage ausgestattet sein, es wird eine Ladestation für E-Fahrräder sowie Ladesäulen für E-Autos geben.

Thema Verkehrsanbindung:

  • Im April begann der Ausbau der Straßenverkehrsanbindung. An der Einmündung der Brockhausstraße wird ein Kreisverkehr gebaut.
  • 13 neue Linden sollen gepflanzt werden – wie berichtet, wurden 7 ca. 80 Jahre alte große Linden für den Straßenumbau gefällt.
  • Die Schüler- oder besser Elternverkehre werden durch jeweils eine Hol- und Bringzone in beiden Fahrtrichtungen der Hertinger Straße angebunden.
  • Auch Parkplätze mit Ladesäulen für E-Autos werden zur Verfügung stehen.

Weiterer Zeitplan:

  • Die Fertigstellung des Rohbaus ist für Mai geplant, komplett fertig sein soll der Bildungsstandort im Frühjahr 2025.
  • Eröffnen soll er zum Schul- und Kindergartenjahr 2025/26.
  • Das Investitionsvolumen beläuft sich aktuell auf rund 34,3 Millionen Euro (gestiegen von ursprünglich 21 Mio. Euro).

Wer den aktuellen Baufortschritt selbst in Augenschein nehmen möchte, hat die Gelegenheit dazu über eine Aussichtsplattform, die von der Hertingerstraße aus zugänglich ist, oder über die Baukamera auf unna.de (Unterseite „Neubau Bildungsstandort Unna-Mitte“).

Foto mit Offiziellen und Zimmerern. (Quelle Stadt Unna)

PM Stadt Unna

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