Schwerer Raub an Haltestelle DO-Kampstraße – Hauptverdächtiger gerade erst 15 Jahre

0
484
Die Kampstraße in der Dortmunder City. - Foto Dortmund.de

Im Dortmunder Innenstadtbereich Kampstraße, wo die Straßenkriminalität laut Polizechef Lange zuletzt wieder deutlich zurückgegangen war (wir berichteten über die deshalb wieder beendete Videoüberwachung), ist erneut ein schwerer Raubüberfall passiert. Diesmal ist der mutmaßliche Täter gerade erst 15 Jahre alt.

Tatort war die unterste Ebene an der Haltestelle Kampstraße – U 43 in Fahrtrichtung Wickede – am späten Donnerstagabgend (23. Februar).

Ein 23-jähriger Dortmunder hielt sich gegen 22:40 Uhr im Bereich einer Stützsäule an der Haltestelle auf.

Plötzlich und vollkommen unvermittelt habe er einen Schlag gegen den Kopf bekommen und sei gegen die Säule gestoßen. Von dort stürzte er auf den Boden. Hierbei verlor er einen Geldschein, der seiner Erinnerung zufolge von einem der Täter aufgehoben wurde.

Im Anschluss flüchtete die etwa drei- bis fünfköpfige Tätergruppe vermutlich mit der U 43 in Richtung Wickede. Ein Rettungswagen brachte den verletzten 23-Jährigen in ein Krankenhaus.

Im Rahmen der Fahndung fuhren die alarmierten Polizisten zur Haltestelle Ostentor. In der Bahn sichteten sie eine Gruppe, die sie kontrollierten. Bei der Durchsuchung eines 15-jährigen Dortmunders fanden die Einsatzkräfte einen Teleskopschlagstock, den sie sicherstellten. Bei einem 20-Jährigen aus Dortmund entdeckten die Beamten mehrere Druckverschlusstüten mit augenscheinlichen Betäubungsmitteln sowie ein Springmesser. Beide Gegenstände wurden sichergestellt, entsprechende Strafverfahren eingeleitet.

Zur weitergehenden Sachverhaltsklärung wurde der 15-Jährige zur Wache gebracht. Nach Abschluss aller polizeilichen Ermittlungen übergaben die Polizisten ihn an seine Erziehungsberechtigten. Die Ermittlungen zur genauen Tatbeteiligung dauern an, schließt die Polizei.

Sie erwähnt zu den Tatverdächtigen lediglich, dass sie „Dortmunder“ seien. Einer der noch flüchtigen Täter soll außerdem Schuhe der Marke Nike Air Max getragen haben.

Zur Frage der Herkunft der Verdächtigen bitten wir um Beachtung dieses Hinweises in eigener Sache.

HINTERLASSEN SIE EINE ANTWORT

Please enter your comment!
Please enter your name here