Fahrradstraße am Afferder Weg führt künftig bis zur Stadthalle – Einbahn an Friedrich-Ebert-Straße

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Symbolbild Fahrradstraße - Foto Rinke



Vorrang für Radler zwischen Massen und Königsborn. Auch nebeneinander radeln ist erlaubt.

Im Ausschuss für Stadtentwicklung und Mobilität wurde am gestrigen Mittwoch, 14. September, die Verlängerung der Fahrradachse zwischen Massen und Königsborn beschlossen. Wir berichteten bereits über die Pläne.

DIE BESTEHENDE FAHRRADSTRASSE VON MASSEN NACH KÖNIGSBORN ÜBER DEN AFFERDER WEG SOLL KÜNFTIG AM AFFERDER WEG ÜBER DIE KREUZUNG KORNSTRASSE, FRIEDRICH-EBERT-STRASSE BIS ZU DEN BERUFSSCHULEN UND DER STADTHALLE VERLAUFen.

Diese Regeln der StVO gelten in Fahrradstraßen

Die Straßenverkehrsordnung (StVO) erlaubt in Fahrradstraßen eine Höchstgeschwindigkeit von 30 km/h. Falls Pkw und/oder Motorräder zulässig sind, dürfen sie den Radverkehr weder behindern noch gefährden. Sie dürfen also nicht drängeln, wenn Radler nebeneinander fahren – was hier ausdrücklich erlaubt ist.

Das hat aber keinen Einfluss auf das Vorfahrtsrecht: Falls die Vorfahrt nicht durch Zeichen geregelt ist, gilt für alle rechts vor links. Dem Radverkehr kann die Vorfahrt aber auch dadurch eingeräumt werden, dass der Gehweg der Fahrradstraße ohne Unterbrechung über die einmündende Fahrbahn verläuft oder die Bordsteine abgesenkt sind. Autos und Motorräder dürfen in Fahrradstraßen parken, falls keine Beschilderung dies verbietet oder einschränkt.

Unnas Grüne begrüßen die Pläne:

„Ein deutlicher Sicherheitsgewinn, vor allem für die vielen Schülerinnen und Schüler die ihren täglichen Schulweg über diese Strecke absolvieren.“

Im weiteren Verlauf der Sitzung wurde sich außerdem darauf geeinigt, dass zwischen Friedrich-Ebert-Straße und Kornstraße eine Einbahnstraße eingerichtet wird. „Mit dieser Maßnahme wird nicht nur Platz gewonnen, auch eine deutliche Beruhigung der Verkehrssituation kann somit erreicht werden“, stellen die Grünen fest.

Werner Wülfing betont die Wichtigkeit dieser Strecke:

„Es handelt sich um eine Hauptroute, die bereits im Zielnetz 2025 vor Jahren einstimmig festgelegt wurde. Der Ausbau zur Fahrradstraße ist nun die logische Konsequenz aus diesem Beschluss.“

Zusätzlich zur Einbahnstraße wurde beschlossen, dass die Verwaltung weitere Maßnahmen erarbeitet, die die Sicherheit des Radverkehrs über den Verlauf der Fahrradstraße gewährleisten.

Die Platanenallee wurde vor ca. zwei Jahren zur „Fahrradstraße“ umgewidmet. (Foto Rinke)

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