„Volle Unterstützung“ – Erste Geflüchtete aus der Ukraine in Erstaufnahme Massen angekommen

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Landrat Mario Löhr, Ministerpräsident Hendrik Wüst, Landesminister Joachim Stamp, Bürgermeister der Stadt Unna Dirk Wigant und Regierungspräsident Hans-Josef Vogel im Gespräch mit den ersten Geflüchteten. Foto: Anita Lehrke - Kreis Unna

Volle Unterstützung für Geflüchtete aus der Ukraine ist zugesichert.

Gemeinsam mit Landesminister Joachim Stamp und Regierungspräsident Hans-Josef Vogel besuchten Ministerpräsident Hendrik Wüst und Landrat Mario Löhr am Donnerstag, 3. März, die Erstaufnahmeeinrichtung für Flüchtlinge des Landes in Unna-Massen. Es gab ein persönliches Gespräch mit den ersten Geflüchteten, die in der Einrichtung Zuflucht gefunden haben.

„Wir werden hier vor Ort alles unternehmen, um denen, die bei uns Schutz vor dem Krieg des Herrn Putin suchen, alles zu geben, was benötigt wird,“

so Löhr.

Aktuell bereiten sich alle Städte und Gemeinden kreisweit auf die Aufnahme von Flüchtlingen vor. Aus der Bevölkerung kommen zudem eine Vielzahl von konkreten Hilfsangeboten bis hin zu Aufnahme in der eigenen Wohnung oder der Breitstellung von Ferienhäusern.

Landrat Mario Löhr, Ministerpräsident Hendrik Wüst und Landesminister Joachim Stamp im Pressegespräch. Foto: Anita Lehrke – Kreis Unna

Ministerpräsident Wüst wiederholte seine Zusage zur Unterstützung der Kommunen bei dieser Aufgabe und Minister Stamp betonte, dass der Aufenthaltsstatus aktuell nicht die Sorge der Flüchtlinge sein brauche, man arbeite mit großer Einigkeit auf europäischer Ebene an einer pragmatischen Lösung und bereite parallel die Umsetzung in Bundes- und Landesrecht vor.

Vor dem Terror in den Krieg geflüchtet

Unter den Ersten, die den Weg in die Erstaufnahmestelle in Unna-Massen gefunden haben, befinden sich nicht ausschließlich ukrainische Staatsangehörige. Die Ukraine selbst war Ziel von Flüchtlingen etwa aus Afghanistan nach der Machtübernahme durch die Taliban.

So auch für einen Familienvater, der in Kiew studiert und für die afghanische Armee als Computerfachmann gearbeitet hatte. Er hatte mit seiner Familie in Kiew Aufnahme gefunden und flieht nun mit seiner Frau und drei Kindern zum zweiten Mal vor Krieg und Terror.

Landrat Löhr leitet daraus eine noch größere Verpflichtung ab, nun denen Schutz zu gewähren, die bislang selbst ihr Land für Flüchtende geöffnet hatten.


1 KOMMENTAR

  1. Den Meldungen entsprechend gibt es noch keine sonderliche Flüchtlingswelle.
    Die bereits vorhandenen Flüchtlingsunterkünfte sind bei weitem noch nicht ausgelastet.
    Wie viele überhaupt kommen werden, kann man momentan nicht abschätzen.
    NRW-Flüchtlingsminister Joachim Stamp warnt vor Spekulationen um Flüchtlinge aus der Ukraine und warnt davor, jetzt öffentlich über Flüchtlingszahlen zu spekulieren.

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