Bis zu 250 randalieren an Möllerbrücke – Massive Flaschenwürfe auf Polizei

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Symbolbild, Quelle RB

Nächtlicher Tumult mit gewalttätigen Angriffen auf die Polizei an der Dortmunder Möllerbrücke – in der Spitze sammelten sich dort rund 250 Personen, von denen etwa ein Drittel massiv randalierte.

Bereits am frühen Freitagabend (17. September) meldeten Zeugen erhebliche Ruhestörungen aus dem Bereich der Möllerbrücke. Zahlreiche Beschwerden gingen via Notruf ein.

Bei einem Folgeeinsatz an der Lindemannstraße gegen 0 Uhr fanden die Beamten an der Möllerbrücke etwa 250 Personen vor. Ein Teil reagierte umgehend extrem aggressiv, begann, die Polizisten mit Flaschen zu bewerfen.

Mit Hilfe von Unterstützungskräften und Lautsprecherdurchsagen sprachen die Polizisten Platzverweise aus und räumten die Brücke.

Während der Großteil den Platzverweisen nachkam, verharrten etwa 100 Personen vor Ort. Aus dieser aggressiven Gruppe heraus wurden die Einsatzkräfte so massiv mit Flaschen und anderen Gegenständen beworfen, dass sie ihrerseits zu Pfefferspray und Schlagstöcken griff, um die Räumung der Brücke durchzusetzen.

Während diese dann nach und nach vollzogen wurde, kam es neben Beleidigungen gegenüber den Polizisten im Umfeld zu weiteren Gewalttaten. Die Randalierer zündeten Mülltonnen an und gingen auf Streifenwagen los, demolierten sie.

Die Polizei ermittelt nun u.a. wegen des Verdachts des besonders schweren Falls des Landfriedensbruchs, tätlicher Angriff auf Vollstreckungsbeamte und Sachbeschädigung.

„Aufgrund der Ereignisse wird die Dortmunder Polizei ihren Fokus auf den Bereich rund um die Möllerbrücke legen“, heißt es vorerst abschließend in der Mitteilung der Polizei vom Samstagnachmittag.

Nachfragen zu dieser Meldung sind erst ab Montag wieder bei der Pressestelle möglich.

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