Schon 1056 Quarantänen an Schulen und Kitas im Kreis

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Symboldbild Corona - Archiv / c/o Rinke

Für 1056 Schul- und Kitakinder aus dem Kreis Unna hat das Kreisgesundheitsamt mit Stand vom Dienstag, 31. August, Quarantäne verfügt.

694 Quarantänen wurden aufgrund von positiven 78 Coronatestungen an Schulen angeordnet, 328 an Kitas aufgrund von 11 Fällen.

Das teilt der Kreis in seinem heutigen Corona-Update mit.

Insgesamt sind 47 Schulen im Kreisgebiet betroffen.

  • Bergkamen (8 Schulen, 13 Fälle, 150 Quarantänen)
  • Bönen (1 Schule, 2 Fälle, 32 Quarantänen)
  • Holzwickede (2 Schulen, 5 Fälle, 46 Quarantänen)
  • Kamen (5 Schulen, 5 Fälle, 103 Quarantänen)
  • Lünen (14 Schulen, 25 Fälle, 118 Quarantänen)
  • Schwerte (4 Schulen, 5 Fälle, 67 Quarantänen)
  • Selm (1 Schule, 1 Fall, 8 Quarantänen)
  • Unna (8 Schulen, 17 Fälle, 82 Quarantänen)
  • Werne (4 Schulen, 5 Fälle, 88 Quarantänen)

Insgesamt gibt es an 11 Kitas 11 Fälle:

  • Bergkamen (2 Kitas, 2 Fälle, 76 Quarantänen)
  • Bönen (1 Kita, 1 Fall, 75 Quarantänen)
  • Fröndenberg (1 Kita, 1 Fall, 17 Quarantänen)
  • Holzwickede (2 Kitas, 2 Fälle, 100 Quarantänen)
  • Kamen (2 Kitas, 2 Fälle, 49 Quarantänen)
  • Lünen (1 Kita, 1 Fall, 11 Quarantänen)
  • Schwerte (2 Kitas, 2 Fälle, 34 Fälle)

Zum Hintergrund: Umgang mit Quarantäne

Der Kreis Unna hält sich an die Empfehlungen des Robert-Koch-Instituts zur Quarantäne: Enge Kontaktpersonen müssen sich unverzüglich häuslich absondern (Quarantäne). Das Quarantäneende wird folgendermaßen bestimmt: Der erste volle Tag der Quarantäne ist der Tag nach dem letzten Kontakt zum bestätigten COVID-19-Fall. Ab diesem wird bis einschließlich zum 14. Tag nach dem letzten Kontakt durchgezählt, sodass sich in der Summe eine Quarantänedauer von 14 vollen Tagen ergibt. Ein negatives Testergebnis führt nicht zur Verkürzung der Quarantäne.

An Schulen

Wird ein Schüler oder eine Schülerin oder eine Lehrkraft positiv getestet, ermittelt das Gesundheitsamt und spricht entsprechend des Ergebnisses für alle engen Kontaktpersonen Quarantänen aus. Berücksichtigt wird dabei immer die individuelle Situation in der Klasse. Es kann also sein, dass nur einzelne Schüler in Quarantäne müssen, es kann aber auch sein, dass die ganze Klasse betroffen ist. Alle engen Kontaktpersonen müssen in Quarantäne und werden getestet.

An Kitas

Wird ein Kindergartenkind oder eine Erzieherin / ein Erzieher in der Einrichtung positiv getestet, ermittelt das Gesundheitsamt und spricht entsprechend des Ergebnisses Quarantänen aus. Darüber hinaus wird im Rahmen der Kontaktpersonennachverfolgung auch geprüft, welche weiteren Kontaktpersonen es gibt. Da an Kitas in den Gruppe die Kinder keine Masken tragen und auch davon ausgegangen wird, dass Abstände nicht eingehalten werden können, sind in der Regel ganze Gruppen betroffen.

Die Gesamtentwicklung heute:

Heute sind der Gesundheitsbehörde 77 neue Fälle gemeldet worden Die Zahl der aktuell infizierten Personen liegt bei 680. Unverändert 16 werden stationär versorgt.

Inzidenz

Der maßgebliche 7-Tages-Inzidenzwert pro 100.000 Einwohner wird vom Robert Koch-Institut veröffentlicht. Er liegt aktuell bei 93,5 und ist damit seit gestern leicht gesunken.

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