Mit Messer und Teleskopstock: Brüder (16, 18) auf Raubzug gegen 14- und 15-Jährige

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Messerangriff - Symbolbild, Quelle RB

Die Tatverdächtigen sind jung, noch jünger waren ihre Opfer. Mit einem Messer und einem Teleskopschlagstock bewaffnet gingen am Freitag (29. 1.) zwei Brüder, 16 und 18 alt, in Dortmund auf Raubzug.

Gegen 20.50 Uhr drangsalierten die Brüder zusammen mit einem noch unbekannten Komplizen auf einem Schulhof an der Seekante in Hörde zwei 14-Jährige. Sie bedrohten die Jugendlichen mit einem Messer und mit einem Teleskopschlagstock, forderten Smartphones und Geldbörsen. Der geplante Raub misslang – die beiden 14-Jährigen schafften es, wegzurennen, und benachrichtigten die Polizei.

Während mehrere Streifenteams zur Fahndung ausschwärmten, ging ein weiterer Notruf bei der Polizei ein: Auf der Strohmstraße war just ein 15-Jähriger einem räuberischen Trio in die Hände gefallen. Einer der Täter hatte ihn geschlagen und ihm sein Smartphone, seine Musikbox und seine Mütze abgenommen.

Wenige Minuten später traf die Polizei an der Voßkuhle auf zwei der drei mutmaßlichen Jungkriminiellen. Die Personenbeschreibungen passten, die Wertsachen des ausgeraubten 15-Jährigen hatten sie ebenso bei sich wie einen Teleskopschlagstock.

„Sie stehen unter dem dringenden Verdacht, für die Taten an der Seekante und an der Strohnstraße verantwortlich zu sein“, berichtet Polizeisprecher Peter Bandermann den derzeitigen Sachstand. „Sie wurden ins Polizeigewahrsam eingeliefert und dort nach Abschluss der ersten Ermittlungen wieder entlassen.“

Gegen die beiden in Dortmund wohnenden Brüder wird nun wegen schweren und versuchten Raubes ermittelt. Auf Nachfrage unserer Redaktion ergänzte der Polizeisprecher, dass es sich um deutsche Jugendliche handelt, die polizeibekannt sind, allerdings bisher nicht einschlägig durch Raub- und Gewalttaten.

Quelle: Polizei Dortmund

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