Hamm: Streit um Einkaufswagenpflicht eskaliert in Schlägen und offenbart Haftbefehl

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Einkaufswagenpflicht in einem Lebensmittelmarkt zu Coronazeiten. /Archivbild RB

Ein leicht verletzter Supermarktmitarbeiter und ein verhafteter Kunde:

In einem Supermarkt an der Alleestraße in Hamm ist am frühen Samstagmittag, 30. Januar, ein Streit um die Benutzung eines Einkaufswagens eskaliert.

Wie die Hammer Polizei berichtet, wies ein 48-jähriger Supermarkt-Mitarbeiter gegen 11.30 Uhr einen 32-jährigen Kunden darauf hin, im Supermarkt einen Einkaufswagen zu benutzen. Dies ist aufgrund der Coronaschutzmaßnahmen Vorschrift, ein Einkaufswagen dient sowohl zum Abstandhalten als auch zur Kontrolle darüber, wieviele Kunden sich zeitgleich im Markt aufhalten.

Der besagte Kunde aus Arnsberg weigerte sich jedoch. Nein, er wollte partout keinen Einkaufswagen nehmen.

Der Supermarktmitarbeiter blieb seinerseits hartnäckig, und so gerieten die beiden Männer immer heftiger in Streit: Schließlich verpasste der renitente Kunde seinem Gegenüber einen so kräftigen Stoß, dass der 48-Jährige zu Boden stürzte und sich dabei leicht verletzte.

Schließlich trat die alarmierte Polizei auf den Plan, konnte den Streit schlichten – und nahm den aggressiven Kunden aus dem Sauerland direkt unter ihre Fittiche: Denn gegen ihn bestand bereits ein Haftbefehl.

Quelle: Polizei Hamm

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