Hundewelpen auf A46-Rastplatz haben nie gelebt

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Symbolbild Hund, Welpe - Quelle Pixabay

Schrecklich war dieser Fund und sorgte tagelang für maßloses Entsetzen: Neugeborene Hundewelpen lagen auf einem Rastplatz an der A46, grausam zugerichtet, augenscheinlich aufgeschlitzt und regelrecht ausgeweidet. Wir berichteten.

Das Ergebnis der veterinärmedizinischen Untersuchung offenbart jetzt aber: Tierquälerei, so wie befürchtet, hat nie stattgefunden.

Die jungen Labradore haben nie gelebt.

Die Märkische Kreispolizei teilte am Mittwochmittag, 27. 1., einen unerwarteten Befund mit:

„In Zusammenarbeit mit dem Veterinäramt des Märkischen Kreises wurde im Veterinäruntersuchungsamt Westfalen eine pathologische Untersuchung der toten Welpen veranlasst. Heute wurden das vorläufige Ergebnis bekannt.

Der Untersuchung zufolge waren die Lungen der Welpen nie belüftet. Sie haben nach Feststellung des Pathologen nie gelebt und folglich nie gelitten. Es handelt sich um Totgeburten. Es ist ausgeschlossen, dass die Tiere getötet oder gequält wurden.

Die Öffnungen der Körper sind durch Tierfraß entstanden, möglicherweise verursacht durch Ratten oder Krähen.

Eine Straftat nach dem Tierschutzgesetz scheidet aus. Es könnte sich um eine Ordnungswidrigkeit wegen Verstoßes gegen das Gesetz über die Beseitigung von Tierkörpern handeln.“

Eins der beiden auf dem Parkplatz gefundenen Labradorbabys. Das Tierchen, so ergab jetzt die tiermedizinische Untersuchung, hat nie gelebt. Es war eine Totgeburt.

Hinweise auf den möglichen Verursacher nimmt die Polizei Iserlohn unter 02371/9199-0 entgegen.

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