Mann aus Bönen löst mit vermeintlicher Schusswaffe Polizeieinsatz am Hauptbahnhof DO aus – Intensive Gefährderansprache

0
287
Diese Softairwaffe hatte der in Bönen wohnende Syrer am Hauptbahnhof Dortmund bei sich. (Foto Bundespolizei)

Eine vermeintliche Schusswaffe löste am Samstagabend, 25. April, einen Einsatz der Bundespolizei im Dortmunder Hauptbahnhof aus.

Gegen 21:45 Uhr sahen Beamte über eine Kamera des Hauptbahnhofs Dortmund einen Mann, der eine augenscheinliche Schusswaffe mit sich führte. Umgehend entsandte Einsatzkräfte konnten den 42-jährigen Syrer wenig später im Bahnhof antreffen und kontrollieren.

Bei der Überprüfung stellten die Uniformierten fest, dass es sich um eine Softairwaffe handelte. „Die Situation konnte durch die Bundespolizisten unmittelbar, sicher und professionell geklärt werden“, betont ein Bundespolizeisprecher. „Es stellte sich schnell heraus, dass von dem Mann keine konkrete Gefahr ausging, so dass die polizeilichen Maßnahmen ruhig und ohne Komplikationen durchgeführt wurden.“

Die Beamten nahmen dem in Bönen wohnhaften Mann die Waffe sofort ab und brachten ihn zur Dienststelle. Nach der Identitätsfeststellung führten die Einsatzkräfte eine intensive Gefährderansprache durch und belehrten ihn. Die Softairwaffe beschlagnahmten sie.

Die Bundespolizei leitete ein Ordnungswidrigkeitenverfahren wegen des Verstoßes gegen das Waffengesetz ein. Nach Abschluss aller polizeilichen Maßnahmen durfte der 42-Jährige die Wache wieder verlassen.

Die Bundespolizei weist in diesem Zusammenhang auf die Gefährlichkeit von sogenannten Anscheinswaffen hin. „Für Außenstehende sowie Einsatzkräfte ist in dynamischen Situationen oft nicht sofort erkennbar, ob es sich um eine echte Waffe oder ein Imitat handelt. Dies kann folgenschwere polizeiliche Maßnahmen auslösen. Zudem stellt das Führen solcher Waffen einen Verstoß gegen das Waffengesetz dar und kann mit hohen Bußgeldern geahndet werden.“

Quelle Polizei DO

HINTERLASSEN SIE EINE ANTWORT

Please enter your comment!
Please enter your name here