Verstärkte Kontrollmaßnahmen an diesem Wochenende an den Hauptbahnhöfen Dortmund, Essen und Bochum:
Bis einschließlich Sonntag wird die Bundespolizei ihre Präsenz in den Hauptbahnhöfen Dortmund (im Bild), Essen und Bochum sichtbar verstärken. Damit knüpft siei nahtlos an die vergangenen Einsätze an.
Hintergrund ist die sogar noch weiter gestiegene Zahl an Gewalttaten insbesondere mit Waffeneinsatz. Der Dortmunder Hauptbahnhof war letztes Jahr der zweitgefährlichste in Deutschland.
Seit Beginn der Videobeobachtung auf dem Dortmunder Bahnhofsvorplatz vor einem Jahr haben schwere Gewalttaten im Bahnhofsumfeld nochmals um 7 Prozent zugenommen, während Eigentumsdelikte leicht zurückgegangen sind. Das teilte letzte Woche die Polizei Dortmund mit.
Ihre Kollegen von der Bundespolizeiinspektion werden an diesem Wochenende durch zusätzliche Einsatzkräfte, unter anderem der Bundesbereitschaftspolizei, unterstützt. Ziel der erneuten Präsenzverstärkung sei es, Straftaten zu verhindern sowie Tatverdächtige frühzeitig zu erkennen.
Wie bereits bei vergangenen Einsätzen soll durch den erhöhten Kräfteansatz aber insbesondere das Sicherheitsgefühl der Reisenden und Bahnhofsbesucher gestärkt werden.
Ein Polizeisprecher verdeutlicht:
„Die Hauptbahnhöfe Dortmund, Essen und Bochum zählen zu den bedeutendsten Verkehrsknotenpunkten im Ruhrgebiet und werden täglich von einer Vielzahl von Reisenden frequentiert. Insbesondere unter dem Einfluss von Alkohol oder Drogen kommt es dort immer wieder zu Konflikten, die teilweise unter Einsatz gefährlicher Gegenstände, Messer oder Waffen ausgetragen werden.“
Aufgrund der Vielzahl auch bewaffneter Gewalttaten will die Bundespolizei im Zeitraum der angekündigten Schwerpunktmaßnahme „konsequent einschreiten und die Nutzer der Bahnhöfe verstärkt kontrollieren“.
Quelle Bundespolizei DO



































