„Mehr Freiheit im Sattel, Schluss mit der Ungerechtigkeit!“ Schneider (FDP) fordert Abschaffung der Reitplakette

3
337
Symbolpferd - Foto Rinke

Die FDP-Landtagsabgeordnete Susanne Schneider aus dem Kreis Unna und die FDP-Landtagsfraktion NRW fordern die Abschaffung der Reitabgabe in Nordrhein-Westfalen.

Ziel des Antrags „Mehr Freiheit im Sattel – Reitabgabe abschaffen“ sei es, unnötige Bürokratie abzubauen, Reiterinnen und Reiter fair zu behandeln und den Reittourismus zu stärken.

Dafür sollen die Reitabgabe sowie die damit verbundene Kennzeichnungs- und Plakettenpflicht in Nordrhein-Westfalen ersatzlos gestrichen werden.

Dazu erklärt Schneider, die auch Sprecherin für Arbeit, Gesundheit und Soziales der FDP-Landtagsfraktion NRW ist:

„Die Reitabgabe verursacht Bürokratie und Kosten, wird kaum kontrolliert und ist in den meisten anderen Bundesländern längst abgeschafft.

Sie benachteiligt Reiterinnen und Reiter auch bei uns im Kreis Unna als einzige abgabepflichtige Nutzergruppe von Wäldern und Wegen. Das ist weder gerecht noch zeitgemäß.

Die Abgabe ist außerdem ein Wettbewerbsnachteil für Nordrhein-Westfalen.

Wir Freie Demokraten wollen daher die Reitabgabe und die Plakettenpflicht vollständig abschaffen. Damit stärken wir den Reitsport, entlasten die Verwaltung und verbessern die Bedingungen für Reittourismus und Freizeitangebote im Kreis Unna und ganz Nordrhein-Westfalen.“

Link zum Antrag der FDP-Landtagsfraktion NRW: https://fdp.fraktion.nrw/initiative/mehr-freiheit-im-sattel-reitabgabe-abschaffen

3 KOMMENTARE

  1. Da sprach eine Pferdenärrin wie Bibbi Blocksberg: Pferdehufe zerstören viele ungebundene Wege, im Winter sind viele bei Schnee für Fußgänger dadurch unpassierbar. Die Pferdehaufen sind auch nicht zu unterschätzen: sind die gefrohren, besteht Sturzgefahr! Unsere „moderne“ Gesellschaft ist nicht mehr Pferdekonform, das Pferd ist zum Freizeitspielzeug für Wohlhabende geworden. Alles nur noch Geschäft zum Nachteil anderer!

  2. Jo, das ist das Problem: Leider beschädigen die Hufe unbefestigte Wege und auch die Grasnabe kann rausgerissen werden.
    Es gibt etliche Stellen, wo die Pferde neben den Wanderwegen auf unbefestigtem Terrain laufen dürfen und das sogar manchmal ausgeschildert ist. Das mögen die Reiter aber bei Regenwetter nicht, weil sich das Hotte-Hüh dann einsaut und sie es dann reinigen müssen.
    Es wird dann gerne auf den Weg daneben ausgewichen, obwohl der für Pferde verboten ist (entsprechend beschildert) und der dann bald ähnlich aussieht wie die unbefestigte Wegung daneben und der Wanderer dann knietief einsinkt.
    Und da ist das Nümmerchen ganz praktisch, steht man als Zeuge sonst ohne Namen oder Nummer des Verursachers da.
    Daß die Vergabe der Nummern so bürokratisch ist, liegt ja am Verwaltungsapparat, nicht an der Nummer als solches.

    Aber prinzipiell ist das eine gute Idee, mein Vorschlag: Die Fahrzeugzulassung wird ja auch immer komplizierter und ich bin seit vielen Jahren auch nicht mehr kontrolliert worden.
    Also lassen wir die KFZ-Zulassungen doch einfach!

  3. Mofa darf man auch nicht ohne Kennzeichen fahren, ein Pferd ist 10x schwerer, ein „unberechenbares Tier“, und die Reiter meist nostalgisch verblendet. Mir machen die Angst!

HINTERLASSEN SIE EINE ANTWORT

Please enter your comment!
Please enter your name here