Er habe es eilig, sagte der junge Mann, es würde ja gerade kein Zug fahren. Also joggte er los – mitten über die Gleise.
Streckensperrung und Polizeieinsatz am Muttertagssonntag (10. Mai) an der Bahnstrecke in Dortmund-Dorstfeld..
Gegen 11:30 Uhr beobachtete ein Mitarbeiter der Deutschen Bahn einen Mann, der die Gleise zwischen den Haltepunkten Dorstfeld-Süd und Dorstfeld als Joggingstrecke nutzte.
Zurufe und Warnungen durch den Bahnmitarbeiter ignorierte der 30-jährige Dortmunder und setzte seinen Weg unbeirrt fort.
Um eine unmittelbare Lebensgefahr für den Läufer sowie eine Gefährdung des Bahnverkehrs auszuschließen, wurde die Strecke umgehend für den gesamten Zugverkehr gesperrt.
Eine alarmierte Streife der Bundespolizei konnte den Jogger kurz darauf im Gleisbereich antreffen. Gegenüber den Einsatzkräften zeigte sich der Dortmunder wenig einsichtig. Er sei durch die Gleise gelaufen zu sein, da gerade kein Zug gefahren sei und er unter Zeitdruck gestanden habe.
Die Beamten belehrten den Mann eindringlich über die lebensgefährlichen Konsequenzen seines Handelns. Danach wurde der 30-jährige Deutsche entlassen, mit einem Ordnungswidrigkeitenverfahren wegen unbefugten Aufenthalts in den Gleisen im Gepäck.
Die Bundespolizei weist in diesem Zusammenhang erneut darauf hin, wie leichtsinnig und lebensgefährlich ein Aufenthalt im Gleisbereich ist.
Quelle Bundespolizei Dortmund




































