Seit einigen Jahren schnellt die Zahl schwerer Unfälle mit Elektrofahrrädern (E-Bikes und Pedelecs) rapide in die Höhe, der Großteil der Schwerverletzten oder gar Todesopfer ist im Seniorenalter. Das gab die Polizei jüngst bei der Vorstellung der Verkehrsunfallstatitistik für 2025 auch in Unna bekannt.
Der alarmierenden Entwicklung gesellt sich jetzt der nächste schlimme Unfall hinzu. Er passierte in der Kreisstadt.
Am Mittwoch (25.03.2026), gegen 15:15 Uhr fuhr ein 81-jähriger Unnaer auf seinem Pedelec auf der Ulmenstraße im Unnaer Süden entlang, als er plötzlich, so die Polizei, einen internistischen Notfall erlitt.
Der Mann stürzte und verletzte sich dabei lebensgefährlich.
Er wurde in ein Krankenhaus gebracht.
Quelle KPB Unna
Überall im Land NRW wurde am 11. März die Verkehrsunfallstatistik 2025 vorgestellt. Die der Kreispolizeibehörde Unna zeigte u. a. eine detaillierte Entwicklung der Unfälle unter Beteiligung von Pedelecfahrern (Elektrorädern).
Die Zahl der Verkehrsunfälle mit Pedelecfahrern ist im Jahr 2025 auf 329 gestiegen, was eine deutliche Zunahme im Vergleich zu den Vorjahren darstellt.
Betroffene Altersgruppen:
Die Senioren (65 plus) sind die am stärksten betroffene Gruppe. Sie machen den größten Anteil der verunglückten Pedelecfahrer aus. Auch deshalb, weil immer mehr Ältere aufs Elektrorad steigen.
Unfallsteigerungen:
Die Unfallzahlen bei Pedelecfahrern haben in den letzten Jahren stark zugenommen. Besonders die Alleinunfälle, die oft durch mangelnde Fahrpraxis oder unsichere Fahrbedingungen verursacht werden, sind ein Problem.




































Der Passant erlitt auf dem Fahrrad einen internistischen Notfall.
Das hat gar nichts damit zu tun das er das Fahrrad falsch benutzt hat.
Im Auto ist so ein internistischer Notfall noch gefährlicher.
Auf der Facebookseite des Rundblicks reagieren die Leser als wenn Senioren deshalb grundsätzlich mit E-Bikes überfordert wären und fordern sogar Radführerscheine.