Großbaustelle Dortmunder Allee: Sperrung am Hallohweg treibt Anwohner in Verzweiflung

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Fotos: Privat

Im Zuge der umfangreichen Sanierung der Dortmunder Straße und Dortmunder Allee – eine Großbaustelle, die Kamen und Unna betrifft – ist seit Anfang letzter Woche (5. Oktober) wie berichtet die gesamte Zufahrt des Hallohwegs in Königsborn gesperrt.

„Vorne im Kreuzungsbereich Dortmunderstr. /Afferder Weg wurde ein neues Schild an der Absperrung angebracht, welches die Durchfahrt für Anlieger erlaubt“, berichtete uns am heutigen Sonntag (18. 10.) eine Anwohnerin.

„Leider liest kein Mensch dieses Schild, jeder fährt konsequent an der Absperrung auf der Kreuzung vorbei. Polizeikontrollen o.ä. zur Prüfung, ob nur Anlieger durchfahren, gab es bisher nicht.“

Im konkreten Fall unseer Leserin führt nun kurz vor der Baustellen-Absperrung ein Schotterweg zu ihrem Grundstück.

„Seitdem die Absperrung eingerichtet ist und das Anliegerschild dort steht, kommt es tagtäglich zu sehr gefährlichen Situationen bei uns zu Hause“, schildert die Anwohnerin.

„Es wird auf dem Schotterweg sowie auf unserem Parkplatz (der auch direkt an unseren Garten angrenzt) gewendet. Nun ist es so, dass hier Kinder spielen, Haustiere frei rumlaufen und es sich zudem um ein Privatgrundstück handelt.

Viele rasen den Schotterweg entlang oder haben durchdrehende Reifen beim Wendemannöver. Dies ist durch den Schotter nicht nur für alle hier parkenden Autos gefährlich, sondern auch für unsere Kinder sowie freilaufenden Haustiere.“

Seit diesem Wochenende sei ein Teil der Absperrung offen und ein Schild mit der Aufschrift „Frei für Einsatzfahrzeuge“ angebracht worden, so die Anliegerin. „Trotzdem wird nicht nur ständig durch das – ausschließlich für Einsatzfahrzeuge – geöffnete Stück gefahren, sondern fleißig weiterhin bei uns gewendet und gerast.

Leider kam es auch schon zu Wendemannövern innerhalb des Gartens, da dieser nicht durch einen Zaun abgegrenzt ist. Es kam auch schon dazu, dass selbst LKW mit 40 Tonnen hier versucht haben zu wenden.“

Beim Ordnungsamt erfuhren die Grundstücksbesitzer, dass sie wohl nicht die einzigen mit dieser Beschwerde sind. „Das Ordnungsamt wollte gestern jemanden schicken, der die Beschilderung kontrolliert, leider ist nichts passiert“, berichtet unsere Leserin. „Wir fühlen uns hilflos und sind zudem wahnsinnig genervt von diesem Verkehrsaufkommen, weil es mittlerweile hunderte Autos sind, wovon ein nicht gerade kleiner Teil bei uns auf dem Parkplatz wendet.“

Laut Straßen.NRW ist die Vollsperrung auf insgesamt 3 Wochen angelegt.

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