Schneider (FDP) fordert Sommerschulen für den Kreis Unna – „PISA-Schock muss Folgen haben!“

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Klassenzimmer - Symbolbild Foto: S. Rinke

Zwei Wochen Intensivlernen in den Sommerferien für alle Schüler mit Förderbedarf. Sprich: nur noch 4 Wochen Sommerferien statt 6 für Kinder und Jugendliche, die sich mit dem Lernstoff oder dem Lernen generell schwer tun.

Das möchten die Liberalen in NRW umgesetzt haben.

Nach den neuen PISA- und Bildungsmonitor-Ergebnissen fordern die FDP-Landtagsabgeordnete Susanne Schneider aus Schwerte und ihre Landtagsfraktion einen grundlegenden Kurswechsel in der Bildungspolitik in NRW.

In einer Aktuellen Stunde am Donnerstag, 17. September 2026, sowie mit dem Antrag „Neuer PISA-Schock trifft NRW-Schulsystem“ rücken die Freien Demokraten Lesen, Schreiben, Rechnen, Sprachförderung und insgesamt Leistung in der Schule wieder in den Fokus, heißt es in einer Pressemitteilung vom heutigen Montag, 14. 9..

Darin erklärt die Freidemokratin aus Schwerte:

„Rund ein Drittel der 15-Jährigen erreicht den jüngsten Ergebnissen zufolge nicht einmal grundlegende Kompetenzniveaus in Lesen und Mathematik. Nordrhein-Westfalen belegt im Ländervergleich der Bildungssysteme weiterhin nur den drittletzten Platz.

Die FDP-Landtagsfraktion NRW fordert deshalb unter anderem eine verbindliche Sprachförderung von klein auf, landesweite Sommerschulen für Kinder und Jugendliche mit Förderbedarf sowie eine stärkere Konzentration auf Unterrichtsqualität und Basiskompetenzen statt neuer Schulstrukturdebatten.“

Dazu erklärt Schneider, die auch Sprecherin der FDP-Landtagsfraktion für Arbeit, Gesundheit und Soziales ist:

„Es ist erschreckend: Ein Drittel der Jugendlichen erfüllt laut PISA nicht einmal grundlegende Anforderungen. Lesen, Schreiben, Rechnen sind aber die Voraussetzung dafür, später eine Ausbildung zu schaffen, einen Beruf auszuüben und das eigene Leben selbstbestimmt zu gestalten.

PISA und Bildungsmonitor zeigen: Schwarz-Grün macht seit viereinhalb Jahren faire Chancen und beste Bildung für kluge Kinder nicht zur Priorität.

Wir fordern die Landesregierung auf, diesen Kurs jetzt umgehend zu ändern.Wir wollen verbindliche Sommerschulen für die Sprachförderung schaffen – zwei Wochen intensive zusätzliche Lernzeit in den Ferien für diejenigen mit Förderbedarf.

Weil Grundlagen schon lange vor dem ersten Schultag beginnen, müssen außerdem die Kitas viel stärker als Bildungsorte verstanden werden.

Wir Freie Demokraten wollen, dass das Aufstiegsversprechen in unserem Land wieder gilt. Nicht das Elternhaus darf über Bildungschancen entscheiden, sondern Talent, Fleiß und Leistung, auch für die Kinder und Jugendlichen im Kreis Unna.“

Link zum Antrag der FDP-Landtagsfraktion NRW: https://fdp.fraktion.nrw/initiative/

Quelle Landtagsbüro Susanne Schneider

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