Auch die vom Raub Betroffenen, konkret ein Elternteil, handelte sich in diesem Fall eine Anzeige ein.
Am Sonntagvormittag (13. September) wurden im Seepark am Schwansbeller Weg in Lünen zwei Kinder beraubt.
Die beiden 11- und 12-Jährigen fuhren gegen 11:30 Uhr mit ihren E-Scootern durch den Park, als sich ihnen am Café Seepark drei Jugendliche von hinten näherten, ebenfalls auf E-Scootern.
Das Trio stoppte die beiden Jungen und forderten die Herausgabe eines ihrer E-Scooter. Einer der jugendlichen Räuber wurde handgreiflich, schlug einem der Jungen auf die Schulter, ein anderer unterstrich die Forderung „Scooter her!“ mit dem Vorhalten von Pfefferspray.
Nachdem die beiden 11- und 12-Jährigen den Scooter herausgegeben hatten, bezogen sie erneut Schläge von den drei Älteren. Diese flüchteten schließlich mit ihren eigenen und dem gestohlenen Scooter in Richtung Preußen-Hafen.
Zu den Tätern teilt die zuständige Dortmunder Polizei nur so viel mit: „Drei männliche Jugendliche, dunkel gekleidet“.
Aber auch die beiden jungen Raubopfer bekamen noch Ärger mit der Polizei: Denn bei der Überprüfung der beiden Kinder und ihres zurückgebliebenen Scooters stellten die Einsatzkräfte fest, dass das Zweirad technisch verändert und nicht versichert war. Der Scooter wurde sichergestellt, die Mutter des Jungen erwartet eine Strafanzeige. Ohnehin dürfen E-Scooter erst ab 14 Jahren gefahren werden.
Anm. d. Red.: Im Orginalpolizeibericht wird erwähnt, dass auch der zweite (gestohlene) Scooter nicht versichert und frisiert war – wie diese Behauptung jedoch zustande kam, ließ sich bei unserer Rücksprache mit Polizeisprecher Felix Groß nicht eindeutig klären, denn der Scooter war ja weg. Möglicherweise erklärten sich die beiden Jungen vor Ort dazu. Wir haben es erst einmal ausgepart.
Hinweisgeber wenden sich bitte an die Kriminalwache der Polizei Dortmund unter Tel.: 0231/132-7441.
Quellen: Polizei Dortmund / eigene Recherche
































